Pancakes gehören zu den Rezepten, die einfach immer gehen. Ob zum gemütlichen Sonntagsfrühstück, als süßes Dessert oder als kleiner Genussmoment zwischendurch – sie sind ein Klassiker, der nie langweilig wird.
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Vegane Pancakes – einfach, schnell und unglaublich lecker
Und das Beste: Vegane Pancakes gelingen ganz ohne Ei oder Kuhmilch und sind dabei genauso fluffig, weich und köstlich wie das Original.
Mit nur wenigen Grundzutaten lässt sich der Teig im Handumdrehen anrühren. Dieses Rezept ist bewusst einfach gehalten, damit du es beliebig abwandeln kannst. Ob mit frischen Beeren, cremigem Nussmus, Ahornsirup oder geschmolzener Schokolade – vegane Pancakes sind so vielseitig, dass sie nie langweilig werden und immer wieder neu interpretiert werden können.
Zutaten für 6–8 vegane Pancakes
- 150 g Weizenmehl (Type 550 oder 405)
- 3 EL Zucker
- 1 gehäufter EL Backpulver
- Etwas Vanillepulver oder Vanillezucker
- 200 ml pflanzliche Milch (z. B. Sojamilch)*
- 100 ml Mineralwasser mit Kohlensäure (ggf. etwas weniger)
- Etwas Öl zum Anbraten
Topping-Ideen: frisches Obst, Ahornsirup, pflanzliche Sahne, Beerenkompott, Schokolade, Nussmus
Schritt-für-Schritt-Anleitung für perfekte vegane Pancakes
1. Den Teig anrühren
Die Basis für gute Pancakes ist ein gleichmäßiger, cremiger Teig. Vermische zunächst alle trockenen Zutaten – Mehl, Zucker, Backpulver und Vanille – in einer großen Schüssel. Gib anschließend die pflanzliche Milch hinzu und rühre alles zu einer glatten Masse.
Der wichtigste Schritt für besonders fluffige vegane Pancakes ist das Mineralwasser. Durch die Kohlensäure wird der Teig schön luftig und geht beim Backen besser auf. Gieße das Wasser langsam nach und nach dazu, bis eine cremige, nicht zu flüssige und nicht zu feste Konsistenz entsteht.
Tipp: Wenn der Teig zu dick ist, gib etwas mehr Milch hinzu. Wenn er zu flüssig ist, kannst du noch ein wenig Mehl ergänzen.
2. Pancakes goldbraun ausbacken
Erhitze eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze und gib ein wenig Öl hinein. Sobald das Öl heiß ist, gieße eine kleine Kelle Teig in die Pfanne. Die Pancakes sollten etwa acht bis zehn Zentimeter Durchmesser haben, damit sie gleichmäßig garen.
Lass sie so lange auf der ersten Seite backen, bis sich kleine Bläschen auf der Oberfläche bilden und der Teig nicht mehr flüssig aussieht. Dann ist es Zeit zu wenden. Backe die zweite Seite ebenfalls goldbraun.
Tipp: Wenn du viele Pancakes zubereitest, kannst du sie bei 100 °C im Backofen warm halten, bis alle fertig sind.
3. Servieren und genießen
Staple die frisch gebackenen Pancakes auf einem Teller und dekoriere sie mit Toppings deiner Wahl. Klassiker sind frische Beeren, Bananenscheiben, Nussmus, Ahornsirup oder pflanzliche Sahne. Auch eine Kugel veganes Vanilleeis oder etwas geschmolzene Schokolade passen hervorragend dazu.
Tipps für besonders fluffige vegane Pancakes
- Backpulver nicht sparen: Es sorgt dafür, dass die Pancakes aufgehen und locker bleiben.
- Mineralwasser ist entscheidend: Die Kohlensäure macht den Teig luftig – Leitungswasser kann diesen Effekt nicht ersetzen.
- Nicht zu lange rühren: Zu langes Rühren kann die Luft aus dem Teig drücken und die Pancakes flach machen.
- Mittlere Hitze verwenden: Zu hohe Hitze verbrennt sie außen, während sie innen noch roh sind.
- Teig kurz ruhen lassen: Wenn du den Teig etwa fünf Minuten stehen lässt, kann das Backpulver besser wirken.

Varianten und kreative Ideen
Dieses Grundrezept lässt sich leicht anpassen. Hier ein paar beliebte Varianten:
- Schoko-Pancakes: Gib einen Esslöffel Kakaopulver in den Teig und serviere sie mit Schokoladensauce oder veganer Schokocreme.
- Bananen-Pancakes: Zerdrücke eine reife Banane und rühre sie in den Teig. So werden sie süßer und saftiger.
- Blaubeer-Pancakes: Hebe eine Handvoll frische oder gefrorene Blaubeeren unter. Sie platzen beim Backen auf und sorgen für fruchtigen Geschmack.
- Apfel-Zimt-Pancakes: Gib geriebenen Apfel und eine Prise Zimt in den Teig für ein herbstlich-winterliches Aroma.
Vegane Pancakes als Teil einer ausgewogenen Ernährung
Vegane Pancakes sind nicht nur lecker, sondern können – je nach Topping – auch ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Durch die Verwendung von Vollkornmehl oder Dinkelmehl erhöhst du den Ballaststoffgehalt, pflanzliche Milch liefert zusätzliche Nährstoffe, und frische Früchte ergänzen Vitamine und Antioxidantien.
Auch für Kinder sind Pancakes eine großartige Möglichkeit, mehr Obst und gesunde Zutaten in den Alltag zu integrieren. Serviere sie zum Beispiel mit Apfelmus oder selbstgemachtem Beerenkompott – das ist nicht nur gesünder als industrieller Sirup, sondern schmeckt auch intensiver.
Häufige Fragen zu veganen Pancakes
Warum sind meine Pancakes nicht fluffig?
Wahrscheinlich war der Teig zu flüssig oder du hast ihn zu lange gerührt. Achte außerdem darauf, Mineralwasser mit Kohlensäure zu verwenden.
Kann ich das Rezept ohne Zucker zubereiten?
Ja, du kannst den Zucker reduzieren oder durch Alternativen wie Agavendicksaft oder Ahornsirup ersetzen.
Wie bewahre ich Pancakes auf?
Im Kühlschrank halten sie sich zwei bis drei Tage. Erwärme sie kurz in der Pfanne oder Mikrowelle. Du kannst sie auch einfrieren und bei Bedarf auftoasten.
Funktioniert das Rezept auch glutenfrei?
Ja, ersetze das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung oder Buchweizenmehl. Eventuell musst du etwas mehr Flüssigkeit hinzufügen.
Welche pflanzliche Milch eignet sich am besten?
Sojamilch ist klassisch, aber auch Hafer-, Mandel- oder Reismilch funktionieren gut.
Fazit
Vegane Pancakes sind ein einfaches Rezept, das zeigt, wie köstlich und vielseitig pflanzliche Küche sein kann. Sie gelingen ohne tierische Produkte, bestehen aus wenigen Zutaten und lassen sich nach Belieben variieren.
Ob pur mit Ahornsirup, fruchtig mit Beeren oder als Dessert mit Schokolade – dieses Grundrezept ist die perfekte Basis für unzählige Varianten. Es beweist, dass vegane Küche nicht kompliziert oder langweilig sein muss, sondern voller Genuss und Kreativität steckt.
Also: Pfanne auf den Herd, Teig anrühren und loslegen. Mit diesem Rezept für vegane Pancakes gelingt dir ein Frühstück, das alle begeistert egal, ob du schon lange vegan lebst oder einfach Lust auf pflanzliche Abwechslung hast.
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