Es gibt Rezepte, die sofort Kindheitserinnerungen wachrufen. Für viele gehört ein klassischer Käsekuchen ganz sicher dazu. Der Duft, der beim Backen durchs Haus zieht, die leicht goldene Oberfläche, der erste cremige Löffel – all das ist mehr als nur ein Kuchen. Es ist ein Stück Zuhause.
Mein Veganer Käsekuchen bringt genau dieses Gefühl zurück, ganz ohne tierische Zutaten. Er ist inspiriert von traditionellen Rezepten, wie sie bei vielen Müttern und Großmüttern seit Jahrzehnten auf dem Tisch stehen – nur eben pflanzlich interpretiert. Geschmacklich steht er dem Original in nichts nach: cremig, saftig, angenehm süß und mit einer feinen Zitronennote, die dem Kuchen eine herrlich frische Note verleiht.
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Das Rezept ist bewusst einfach gehalten und eignet sich sowohl für Backanfänger:innen als auch für erfahrene Kuchenliebhaber:innen. Mit wenigen Grundzutaten und ohne komplizierte Schritte gelingt der vegane Käsekuchen garantiert. Er schmeckt pur, mit frischen Beeren oder einer Fruchtsauce und ist perfekt für jede Gelegenheit – ob Sonntagskaffee, Geburtstagsfeier oder als süßes Highlight zwischendurch.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieser Käsekuchen ist mehr als nur ein Kuchen – er ist ein Stück Erinnerungen, neu interpretiert für eine pflanzliche Küche. Und das sind die besten Gründe, ihn sofort auszuprobieren:
- Kindheit pur: Der Geschmack erinnert an traditionelle Familienrezepte – nur komplett ohne tierische Produkte.
- Einfach & gelingsicher: Kein kompliziertes Backen, keine ausgefallenen Zutaten – einfach nachbacken und genießen.
- Cremig & aromatisch: Durch pflanzlichen Quark und eine feine Zitronennote entsteht eine samtige, angenehm frische Füllung.
- Vielfältig kombinierbar: Ob pur, mit Früchten oder einem Klecks veganer Sahne – dieser Kuchen passt zu jedem Anlass.
- Perfekt zum Vorbereiten: Lässt sich gut am Vortag backen und schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser.
Portionen & Zubereitungszeit
- Portionen: 1 Kuchen
- Zubereitungszeit: 10 Minuten
- Backzeit: 50 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 1 Stunde
Zutaten für Veganer Käsekuchen – einfaches Rezept wie bei Mama
Kochutensilien:
- 26er Backform
- Backofen
Für den Boden:
- 250 g Weizenmehl
- 125 g Zucker
- ½ Päckchen Backpulver
- 1 EL Speisestärke
- 100 g vegane Butter
- Etwas Wasser
Für den Belag:
- 400 g pflanzlicher Quark
- 100 g Zucker
- 80 g Mehl
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 4 EL Speisestärke
- 100 g vegane Butter
- Schale 1 Bio-Zitrone
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Backofen vorheizen
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Boden zubereiten
Die Stärke in etwas Wasser auflösen, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind. Anschließend alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander vermengen. Die vegane Butter hinzufügen und alles mit den Händen zu einem Teig verkneten.
Nach und nach die Stärke dazugeben. Sollte der Teig zu trocken sein, einfach etwas mehr Wasser hinzufügen. Weiterkneten, bis ein fester, geschmeidiger Teig entsteht.
Die Backform einfetten und leicht mit Mehl bestäuben, damit der Teig später nicht anhaftet. Mit den Händen gleichmäßig in der Form verteilen und dabei auch einen Rand formen, der ruhig etwas höher sein darf.
3. Füllung anrühren
Für die Käsemasse alle Zutaten (außer der Zitronenschale) in eine Schüssel geben und mit einem Handmixer cremig verrühren. Die Zitronenschale fein abreiben und unter die Masse heben.
Die fertige Masse gleichmäßig auf den vorbereiteten Teig geben und glattstreichen.
4. Backen
Eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen. Sie sorgt dafür, dass der Kuchen eine geschmeidige Oberfläche bekommt und nicht zu stark austrocknet.
Den Kuchen ca. 50–60 Minuten backen. Je nach Ofen kann die Backzeit leicht variieren und bis zu 1,5 Stunden betragen. Gegen Ende der Backzeit empfiehlt sich die Stäbchenprobe: Bleibt kein Teig mehr kleben, ist der Kuchen fertig.
5. Abkühlen lassen & servieren
Den fertigen Kuchen vollständig auskühlen lassen, bevor du ihn aus der Form löst. Optional kannst du ihn mit frischen Beeren oder einer Fruchtsauce garnieren – so wird er zu einem besonders schönen Dessert.
Tipps & Variationen
- Süße anpassen: Je nach Quark oder Joghurt, kann die Zuckermenge etwas reduzieren oder auf alternative Süßungsmittel wie Ahornsirup oder Kokosblütenzucker zurückgreifen.
- Knuspriger Boden: Ein Teelöffel gemahlene Mandeln oder Haferflocken im Teig bringt eine leicht nussige Textur.
- Topping-Idee: Mit einer dünnen Schicht Aprikosenmarmelade oder frischen Früchten wird der Kuchen noch aromatischer.


Hintergrund: Käsekuchen neu gedacht
Käsekuchen ist ein echter Klassiker der deutschen Küche – und kaum ein Familienrezept hat so viele Varianten. Ob mit Mürbeteig, Biskuitboden oder ganz ohne, ob mit Rosinen, Vanille oder Zitrone – jede Familie hat ihr eigenes Rezept, das mit Erinnerungen verknüpft ist.
Die vegane Variante zeigt eindrucksvoll, dass es für diesen traditionellen Kuchen keine tierischen Produkte braucht. Pflanzlicher Quark sorgt für die typische Cremigkeit, pflanzliche Butter und Vanillezucker bringen vertrauten Geschmack. Und die Zitrone gibt dem Ganzen eine frische, leichte Note, die perfekt zu einer Tasse Kaffee passt.
Fazit
Dieser vegane Käsekuchen ist ein echtes Wohlfühlrezept: einfach, klassisch, nostalgisch – und dabei ganz ohne tierische Zutaten. Er beweist, dass traditionelle Backrezepte auch in einer modernen, pflanzlichen Küche ihren Platz haben.
Ob zum Sonntagskaffee, als Dessert nach einem Festessen oder einfach so zwischendurch – dieser Kuchen schmeckt immer und lässt Kindheitserinnerungen wieder aufleben.
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