Frikadellen gehören zu den absoluten Klassikern der deutschen Küche – ob als deftige Hauptmahlzeit, Snack für unterwegs oder beliebtes Party-Fingerfood. Doch auch ganz ohne Fleisch lässt sich dieser Klassiker hervorragend zubereiten. Diese Frikadellen aus Tellerlinsen sind der beste Beweis: herzhaft, proteinreich, gesund und dabei unglaublich lecker.
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Linsen sind eine hervorragende Basis für vegane Buletten, denn sie liefern nicht nur pflanzliches Eiweiß, sondern auch Ballaststoffe, Mineralstoffe und einen angenehmen, leicht nussigen Geschmack. Zusammen mit Haferflocken, Leinsamen und aromatischen Gewürzen entsteht daraus eine perfekt gebundene Frikadellenmasse, die außen knusprig und innen saftig ist.
Ob warm mit Kartoffelpüree und Rahmgemüse, kalt im Brötchen oder als Meal-Prep für die Woche – diese Linsenfrikadellen sind vielseitig einsetzbar, einfach gemacht und schmecken immer.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Diese veganen Frikadellen sind mehr als nur eine Fleischalternative – sie sind ein echtes Allroundtalent in der pflanzlichen Küche:
- Herzhaft & sättigend: Außen knusprig, innen weich – genau so sollen gute Buletten schmecken.
- Proteinreich & gesund: Tellerlinsen sind eine hervorragende pflanzliche Eiweißquelle und reich an Ballaststoffen.
- Einfach & gelingsicher: Mit nur wenigen Zutaten und ohne komplizierte Schritte.
- Vielseitig einsetzbar: Ob warm als Hauptgericht, kalt als Snack oder im Meal-Prep – sie schmecken in jeder Form.
- Nachhaltig & günstig: Linsen sind preiswert, lange haltbar und umweltfreundlich – perfekt für eine bewusste Ernährung.
Portionen & Zubereitungszeit
- Portionen: ca. 9 Stück
- Vorbereitungszeit: 2 Stunden (inkl. Einweichzeit)
- Zubereitungszeit: 12 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 2 Stunden 22 Minuten
Zutaten für Frikadellen aus Tellerlinsen – einfache vegane Linsenbuletten
- 250 g Tellerlinsen (alternativ braune oder grüne Linsen)
- 4 EL Leinsamen
- 4 EL Haferflocken, zart
- 3 EL Hefeflocken
- 4 EL Speisestärke
- 1 EL scharfer Senf
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- 4 EL Sojamehl
- 1 mittelgroße Zwiebel
- Etwas Öl zum Anbraten
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Linsen und Leinsamen vorbereiten
Zuerst die Linsen in warmem Wasser einweichen – idealerweise für etwa 2 Stunden. In dieser Zeit können auch die Leinsamen quellen. Dazu 6–7 EL Wasser zu den Leinsamen geben und kurz verrühren. Sie bilden dann eine gelartige Konsistenz, die später als natürliches Bindemittel dient – ähnlich wie ein Ei.
2. Zwiebeln anbraten
Während die Linsen einweichen, die Zwiebel schälen, fein würfeln und in etwas Öl goldbraun anbraten. Anschließend beiseite stellen und abkühlen lassen.
3. Linsen zerkleinern
Nach dem Einweichen die Linsen abgießen und gut abtropfen lassen. Dann in einen Mixer geben und grob zerkleinern – sie sollten nicht zu Brei werden, sondern noch Struktur behalten. Diese Textur ist wichtig für eine authentische, fleischähnliche Konsistenz der Frikadellen.
4. Masse zubereiten
Alle Zutaten – Linsen, gequollene Leinsamen, Haferflocken, Hefeflocken, Speisestärke, Senf, Paprikapulver, Sojamehl und Zwiebeln – in eine große Schüssel geben. Mit den Händen oder einem Löffel gut vermengen, bis eine gleichmäßige, gut formbare Masse entsteht.
Tipp: Wer Zeit hat, lässt die Masse noch etwa 10 Minuten ruhen. So können die Haferflocken weiter quellen und die Frikadellen halten beim Braten noch besser zusammen.
5. Frikadellen formen
Aus der Masse Frikadellen formen – nicht zu klein (sonst werden sie trocken), aber auch nicht zu dick (sonst garen sie nicht durch). Eine gute Größe sind etwa 5–6 cm Durchmesser und 1,5–2 cm Dicke.
6. Anbraten
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Wichtig: Das Öl sollte heiß genug sein, damit die Frikadellen sofort anfangen zu brutzeln, aber nicht zu heiß, damit sie nicht anbrennen.
Die Linsenfrikadellen von beiden Seiten goldbraun anbraten – je nach Dicke etwa 4–5 Minuten pro Seite.
Tipps & Variationen
- Meal Prep: Die Frikadellen lassen sich hervorragend einfrieren oder im Kühlschrank (luftdicht verpackt) bis zu 5 Tage lagern.
- Für mehr Würze: Füge getrocknete Kräuter, gehackten Knoblauch oder einen Schuss Sojasauce hinzu.
- Ohne Gluten: Verwende glutenfreie Haferflocken und Speisestärke, um das Rezept glutenfrei zu halten.
- Ofen-Variante: Wer auf Fett verzichten möchte, kann die Frikadellen auch bei 200 °C Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen.
- Perfekte Beilagen: Kartoffelpüree, Ofengemüse oder ein frischer Kräuterquark passen perfekt dazu.


Hintergrund: Tellerlinsen – kleine Hülsenfrüchte, große Wirkung
Tellerlinsen sind ein Klassiker in der pflanzlichen Küche und gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Sie sind reich an Eiweiß, Ballaststoffen, Eisen und Zink und gleichzeitig fettarm – eine perfekte Basis für gesunde, pflanzliche Gerichte.
In der veganen Küche sind sie besonders beliebt, weil sie eine herzhafte, „umami“-ähnliche Basis bieten und Fleisch in vielen traditionellen Rezepten problemlos ersetzen können. In Frikadellen sorgen sie für Biss, Geschmack und eine natürliche Bindung – und sind dabei deutlich nachhaltiger und günstiger als tierische Produkte.
Fazit
Diese Frikadellen aus Tellerlinsen sind ein echter Allrounder in der pflanzlichen Küche. Sie sind sättigend, würzig und vollgepackt mit wertvollen Nährstoffen. Gleichzeitig lassen sie sich wunderbar vorbereiten, einfrieren oder kalt genießen – perfekt für die Lunchbox, fürs Picknick oder als schnelles Abendessen.
Ob als klassisches Hauptgericht mit Kartoffeln und Gemüse, im Brötchen als Burger oder als Snack mit Dip – diese Linsenbuletten beweisen, wie vielseitig, lecker und einfach vegane Küche sein kann.
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