Wer beim Kochen nur die Möhren und nicht das Grün verwendet, wirft einen echten Geschmacks-Booster weg. Denn Karottengrün ist nicht nur essbar, sondern auch unglaublich aromatisch, vielseitig einsetzbar und vollgepackt mit Nährstoffen. Aus dem oft übersehenen Blattwerk lässt sich ein köstliches Pesto zubereiten, das nicht nur wunderbar schmeckt, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur Zero-Waste-Küche leistet.
Dieses vegane Karottengrün Pesto Rezept zeigt dir, wie du aus einem vermeintlichen Küchenabfall in nur 5 Minuten eine cremige, würzige Sauce zauberst, die perfekt zu Pasta, Gemüse, Brot oder Bowls passt. Geschmacklich erinnert sie an ein klassisches Petersilienpesto – frisch, leicht nussig und herrlich aromatisch.
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Damit wird nachhaltiges Kochen nicht nur sinnvoll, sondern auch unglaublich lecker. Ganz nebenbei ist dieses Rezept natürlich vollständig pflanzlich und damit ideal für alle, die sich bewusst, gesund und tierleidfrei ernähren möchten.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Zero Waste & nachhaltig: Verwerte das Grün deiner Karotten statt es wegzuwerfen.
- Schnell & unkompliziert: In nur 5 Minuten ohne Kochen fertig.
- Vielseitig & aromatisch: Perfekt zu Pasta, als Brotaufstrich oder Dip.
- Gesund & nährstoffreich: Voller Vitamine, Mineralstoffe und gesunder Fette.
- 100 % vegan: Ganz ohne Käse oder tierische Zutaten, aber mit vollem Geschmack.
Menge & Zubereitungszeit
- Menge: ca. 200 ml Pesto
- Zubereitungszeit: 5 Minuten
- Gesamtzeit: 5 Minuten
Zutaten für Karottengrün Pesto Rezept – einfach, aromatisch, vegan & nachhaltig
- 100 ml Olivenöl
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Handvoll Walnüsse (ca. 12 g)
- 1 Handvoll Cashews (ca. 10 g)
- 1 Bund Karottengrün (ca. 12 g)
- 4 EL Hefeflocken
- Salz nach Geschmack
- Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Karottengrün vorbereiten
Falls noch nicht geschehen, das Karottengrün gründlich waschen und grob zerkleinern. Es ist wichtig, es vorher gut zu reinigen, da es häufig kleine Erd- oder Sandreste enthält.
2. Zutaten in den Mixer geben
Die Knoblauchzehe schälen. Dann alle Zutaten – Karottengrün, Walnüsse, Cashews, Hefeflocken, Knoblauch und Olivenöl – zusammen in einen leistungsstarken Mixer oder Food Processor geben.
3. Mixen & abschmecken
Alles fein pürieren, bis eine cremige, leicht stückige Konsistenz entsteht. Falls das Pesto zu dick ist, einfach noch etwas mehr Olivenöl hinzufügen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
4. Servieren oder aufbewahren
Das fertige Pesto kannst du direkt verwenden oder in ein sauberes Schraubglas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Es hält sich dort ca. 5–7 Tage. Für längere Haltbarkeit kannst du es auch portionsweise einfrieren.
Tipps & Variationen
- Mit Zitronensaft: Ein Spritzer frischer Zitronensaft verleiht dem Pesto zusätzliche Frische und hebt das Aroma.
- Nussfrei: Wer keine Nüsse verträgt, kann stattdessen Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne verwenden.
- Käse-ähnlicher Geschmack: Die Hefeflocken sorgen für eine feine, käsige Note – wer es intensiver mag, kann einfach mehr verwenden.
- Mit Chili: Für eine leicht pikante Variante einfach eine kleine Prise Chiliflocken hinzufügen.
- Meal-Prep-Tipp: In einem luftdicht verschlossenen Glas mit einer dünnen Schicht Öl bedeckt, bleibt das Pesto besonders lange frisch.


Nachhaltig kochen: Warum Karottengrün zu schade für die Tonne ist
Viele wissen nicht, dass Karottengrün essbar ist – und das nicht nur theoretisch. Es ist reich an Vitamin C, Kalzium, Eisen und Chlorophyll und damit ein echtes Superfood. Leider landet es oft im Müll, obwohl es eine geschmacklich spannende und nährstoffreiche Zutat ist.
Indem du es zu Pesto verarbeitest, leistest du nicht nur einen Beitrag zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, sondern holst auch noch das Beste aus deinen Zutaten heraus. Gerade in der pflanzlichen Küche ist es ein einfacher Weg, nachhaltig und bewusst zu kochen, ohne auf Genuss zu verzichten.
Serviervorschläge
- Pasta: Klassisch zu Spaghetti oder Tagliatelle mit etwas veganem Parmesan.
- Auf Brot: Als würziger Brotaufstrich oder unter einer Schicht Hummus.
- Zu Gemüse: Als Dip zu Ofengemüse, Kartoffeln oder gegrilltem Gemüse.
- In Bowls: Als aromatisches Topping für Getreide-Bowls oder Buddha Bowls.
- Als Marinade: Mit etwas zusätzlichem Öl auch als Marinade für Ofengemüse oder Tofu geeignet.
Fazit
Dieses vegane Karottengrün Pesto Rezept beweist, dass Nachhaltigkeit und Genuss wunderbar zusammenpassen. Es ist blitzschnell zubereitet, herrlich aromatisch und vielseitig einsetzbar – und das alles aus einer Zutat, die sonst oft achtlos weggeworfen wird.
Egal ob zu Pasta, als Dip oder als Brotaufstrich – dieses Pesto wird schnell zu einem neuen Küchenliebling, der nicht nur geschmacklich überzeugt, sondern auch ein gutes Gefühl hinterlässt.
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