Es gibt kaum etwas Befriedigenderes, als in einen richtig guten Burger zu beißen – besonders, wenn er komplett hausgemacht ist. Dieser vegane Burger mit selbst gemachten Buns bringt alles mit, was man an Comfort Food liebt: saftige Linsen-Bohnen-Patties, aromatische Gewürze, frische Zutaten und weiche, goldbraun gebackene Burgerbrötchen direkt aus dem eigenen Ofen.
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Das Schöne daran: Du brauchst keine komplizierten Zutaten oder speziellen Geräte. Der Teig für die Buns ist unkompliziert, die Patties bestehen aus pflanzlichen Proteinen wie Bohnen, Linsen und Räuchertofu, und das Ergebnis ist ein Burger, der nicht nur unglaublich lecker, sondern auch nahrhaft ist.
Ob beim Sommergrillen, für einen gemütlichen Abend mit Freunden oder als Meal Prep fürs Wochenende – dieser Burger schmeckt frisch, sättigt lange und zeigt, wie vielseitig und alltagstauglich vegane Küche sein kann.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Fast alles hausgemacht: Vom Bun bis zum Patty – 100 % selbst gemacht, 100 % Geschmack.
- Vegan & nahrhaft: Linsen, Bohnen und Räuchertofu liefern jede Menge pflanzliches Protein.
- Einfach & gelingsicher: Keine komplizierten Schritte, der Teig lässt sich leicht verarbeiten.
- Saftig & aromatisch: Die Kombination aus Rauchsalz, Senf und Hefeflocken sorgt für herzhafte Tiefe.
- Perfekt zum Teilen: Ideal für BBQs, Partys oder gemütliche Wochenenden.
Portionen & Zubereitungszeit
- Portionen: 8 Burger
- Vorbereitungszeit: 20 Minuten
- Zubereitungszeit: 25 Minuten
- Ruhezeit für den Teig: 1 Stunde
- Gesamtzeit: 1 Stunde 45 Minuten
Zutaten für Burger mit selbst gemachten Buns – vegan & richtig saftig
Für die Buns
- 500 g Weizenmehl
- 1 Pck. Frischhefe
- 8 EL Olivenöl
- 200 ml lauwarmes Wasser
- 1 Prise Salz
- Etwas Sesam zum Bestreuen
Für die Patties
- 125 g Kidneybohnen (aus der Dose)
- 130 g Belugalinsen
- 200 g Räuchertofu (z. B. Black Forest Tofu von Taifun)
- 3 EL Leinsamen
- 6 EL Hefeflocken
- 4 EL Kartoffelmehl
- 1 EL Hartweizengrieß
- 2 TL Rauchsalz
- Etwas Pfeffer nach Geschmack
- 1 TL Senf
- 1 mittelgroße Zwiebel
Zum Belegen
- 8 Blätter Kopfsalat
- 8 Scheiben veganer Käse (z. B. Simply V)
- 8 Gewürzgurken
- 2 große Tomaten
- 1 mittelgroße Zwiebel
- Etwas vegane Mayo
- Etwas Ketchup
- Etwas Senf
- Etwas Olivenöl zum Anbraten
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Hefeteig für die Buns vorbereiten
In einer großen Schüssel das Mehl mit Salz vermengen. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und zusammen mit dem Olivenöl zum Mehl geben.
Alles zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Wenn der Teig nicht mehr klebt, zu einer Kugel formen, mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 30 Minuten ruhen lassen.
Nach der Ruhezeit sollte sich der Teig deutlich vergrößert haben – idealerweise auf das Dreifache.
2. Vegane Patties vorbereiten
Während der Teig ruht, die Leinsamen mit etwas Wasser vermengen und ca. 10 Minuten quellen lassen.
Die Belugalinsen in einem Topf mit Wasser etwa 15 Minuten bissfest kochen.
Zwiebel schälen, fein hacken und in eine große Schüssel geben. Den Räuchertofu in einem Mixer oder Zerkleinerer zerkleinern und zu den Zwiebeln geben.
Kidneybohnen abgießen, abspülen, grob zerkleinern und ebenfalls in die Schüssel geben.
Die abgekühlten Linsen abtropfen lassen, kurz mixen (nicht zu fein) und mit in die Masse geben. Dann Hefeflocken, Kartoffelmehl, Hartweizengrieß, Rauchsalz, Pfeffer und Senf hinzufügen. Alles gut vermengen, bis eine formbare Masse entsteht.
Tipp: Wenn der Teig zu feucht ist, etwas mehr Kartoffelmehl dazugeben.
3. Buns formen und backen
Nach der ersten Ruhezeit den Teig erneut durchkneten, zu einer langen Rolle formen und in 8 gleich große Stücke teilen.
Jedes Stück zu einer Kugel formen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und erneut abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.
Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Buns leicht mit Wasser bestreichen und Sesam darüberstreuen. 25 Minuten goldbraun backen.
Optional die letzten 5 Minuten nur Oberhitze geben, damit sie schön Farbe bekommen.
4. Patties braten
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Patties von beiden Seiten 4–5 Minuten goldbraun anbraten.
Achte darauf, dass das Öl nicht zu heiß ist – so bleiben sie saftig und verbrennen nicht.
Für geschmolzenen Käse die Patties nach dem Braten auf ein Blech legen, mit je einer Scheibe veganem Käse belegen und im Ofen bei 230 °C Oberhitze oder Grillfunktion 5 Minuten überbacken.
5. Burger belegen
Jetzt kommt der beste Teil: das Zusammenbauen.
Die Buns halbieren und optional kurz in der Pfanne oder im Toaster anrösten.
Dann in dieser Reihenfolge belegen:
- Untere Brötchenhälfte mit etwas Mayo oder Senf bestreichen
- Salatblatt darauflegen
- Patty mit geschmolzenem Käse
- Tomatenscheiben und Gurkenstreifen
- Zwiebelringe
- Etwas Ketchup oder Lieblingssauce
- Obere Brötchenhälfte aufsetzen
Leicht andrücken – fertig ist dein veganer Burgertraum!
Tipps & Variationen
- Andere Hülsenfrüchte: Statt Belugalinsen funktionieren auch grüne oder rote Linsen.
- Extra Geschmack: Ein Teelöffel Paprikapulver oder BBQ-Gewürz sorgt für mehr Rauchigkeit.
- Süßere Buns: Wer Brioche-artige Buns möchte, kann 1 TL Zucker in den Teig geben.
- Low Waste Tipp: Übrig gebliebene Buns eignen sich perfekt für Sandwiches oder Frühstücksbrötchen.
Warum selbst gemachte Buns den Unterschied machen
Selbst gemachte Burger Buns sind nicht nur weicher, sondern auch geschmacklich unvergleichlich besser als gekaufte Varianten. Durch die frische Hefe und das Olivenöl entsteht ein leicht elastischer, aber dennoch fluffiger Teig – ideal, um den Saft des Patties aufzufangen, ohne durchzuweichen.
Außerdem weißt du genau, was drin ist: keine Zusatzstoffe, keine Konservierungsmittel, nur reine, pflanzliche Zutaten.
Serviervorschläge
- Klassisch: Mit Pommes und hausgemachter Aioli.
- BBQ-Style: Mit rauchiger BBQ-Sauce, Zwiebelringen und veganem Speck.
- Sommerlich: Mit Avocado, Tomaten und frischen Kräutern.
- Deftig: Mit karamellisierten Zwiebeln und Senf-Dill-Sauce.
Fazit
Dieser Burger mit selbst gemachten Buns – vegan & richtig saftig ist mehr als nur ein Fast-Food-Klassiker in pflanzlicher Variante. Er ist ein Statement dafür, dass vegane Küche alles kann: Geschmack, Textur und Genuss ohne Kompromisse.
Mit fluffigen, frisch gebackenen Brötchen, herzhaften Linsen-Tofu-Patties und deinen Lieblings-Toppings zauberst du dir in weniger als zwei Stunden ein Gericht, das genauso gut aussieht wie es schmeckt – perfekt für jede Gelegenheit.
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