Vegane Weihnachtsplätzchen gehören zur Adventszeit wie Kerzenlicht und der Duft von Zimt. Dieses Rezept verbindet die traditionelle Kunst des Ausstechens mit einem modernen, pflanzlichen Teig, der sich wunderbar verarbeiten lässt. Die Kombination aus Mehl, pflanzlicher Butter, Vanille, Zitrone und einem Hauch Amaretto sorgt für einen feinen, ausgewogenen Geschmack, der an klassische Butterplätzchen erinnert – nur eben vollständig vegan. Die Textur ist ideal: geschmeidig, formstabil und perfekt geeignet für filigrane Ausstechformen.
Dieser Beitrag kann Werbung/Affiliate* Links enthalten. Ich nehme am Amazon Partner Programm teil – bei qualifizierten Käufen über den entsprechenden Link verdiene ich Geld. Siehe auch Datenschutzerklärung. Affiliate Links sind entweder farbig unterlegt oder mit einem * gekennzeichnet.

Der Teig benötigt lediglich eine kurze Ruhezeit im Kühlschrank, lässt sich dann mühelos ausrollen und backt im Ofen leicht goldfarben aus. Nach dem Auskühlen werden die Plätzchen fest, bleiben aber angenehm mürbe. Ob pur, mit Schokolade, Zuckerguss oder anderen Dekorationen – der Plätzchenteig bildet eine vielseitige Basis, die jedem persönlichen Stil Raum lässt. Dieses Rezept ist ideal für gemütliche Backtage, zum Verschenken oder für Plätzchenteller in der Adventszeit und liefert verlässlich perfekte Ergebnisse.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Diese veganen Weihnachtsplätzchen überzeugen durch ihre einfache Zubereitung und den klassischen Geschmack, den man aus Kindheitstagen kennt. Die pflanzliche Butter sorgt für eine mürbe Struktur, die beim Ausstechen stabil bleibt und im Ofen gleichmäßig aufgeht. Die leichte Zitronennote bringt Frische, während Vanille und Amaretto Tiefe und Wärme verleihen. Der Teig ist formbar, elastisch und lässt sich beliebig portionieren, dekorieren und weiterverarbeiten.
Besonders praktisch ist die kurze Kühlzeit, die dafür sorgt, dass der Teig seine ideale Festigkeit erhält, ohne den Backprozess zu verzögern. Die Plätzchen eignen sich für alle üblichen Ausstechformen – von Sternen bis Tannenbäumen – und behalten ihre Form zuverlässig bei. Nach dem Backen lassen sie sich nach Belieben verzieren, wodurch sie ideal für kreative Backnachmittage oder gemeinsame Adventsrituale geeignet sind.
Portionen & Zubereitungszeit
Portionen: ca. 1 Blech voll Plätzchen (je nach Größe der Ausstecher)
Zubereitungszeit: 15 Minuten
Teigkühlzeit & Backzeit: 45 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde
Zutatenliste
500 g Mehl
100 ml pflanzliche Milch
1 Päckchen Backpulver
125 g Zucker
Schale einer Bio-Zitrone
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
250 g pflanzliche Butter (Zimmertemperatur)
1 Schnapsglas Amaretto
Deko:
60 g Edelbitterschokolade
Küchenzubehör: Schüssel, Küchenwaage, Nudelholz, Ausstechformen, kleiner Topf, kleine Schüssel, Schneebesen, Handrührgerät mit Teighaken, Backmatte oder Backpapier
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Trockene Zutaten vermengen
Mehl und Backpulver in einer großen Schüssel gründlich vermischen. Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und eine Prise Salz hinzufügen und alles zu einer gleichmäßig lockeren Mischung verarbeiten.
2. Butter und Milch einarbeiten
Die weich gewordene pflanzliche Butter in kleinen Portionen in die Schüssel geben, ebenso die pflanzliche Milch. Den Amaretto hinzufügen und den Teig mit den Teighaken eines Handmixers beginnen zu vermengen. Anschließend mit den Händen weiterarbeiten, bis ein glatter, formbarer Teig entsteht.
3. Teig ruhen lassen
Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und für zwanzig bis dreißig Minuten in den Kühlschrank legen. Dadurch stabilisiert sich die Butter, und der Teig lässt sich später leichter ausrollen und sauber ausstechen.
4. Plätzchen formen
Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa fünf bis zehn Millimeter dick ausrollen. Mit den Ausstechformen nach Belieben Plätzchen ausstechen und auf ein Backblech mit Backmatte oder Backpapier setzen.
5. Backen
Die Plätzchen acht bis zehn Minuten backen, bis die Ränder leicht Farbe annehmen. Direkt nach dem Backen sind die Plätzchen noch weich, werden aber beim Auskühlen fester und mürber. Auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
6. Schokolade schmelzen
Für die Dekoration etwas Wasser in einem kleinen Topf erhitzen. Eine hitzebeständige Schale daraufsetzen, sodass sie ein klassisches Wasserbad bildet. Die Edelbitterschokolade hineingeben und langsam schmelzen lassen. Mit einem Schneebesen verrühren, bis sie glatt ist.
7. Dekorieren
Die geschmolzene Schokolade über die abgekühlten Plätzchen tropfen, sprenkeln oder ziehen – je nach gewünschtem Look. Anschließend vollständig trocknen lassen, bevor die Plätzchen verpackt oder serviert werden.
Zusätzliche Tipps
Für besonders feine Plätzchen lohnt es sich, die Arbeitsfläche und das Nudelholz regelmäßig leicht zu bemehlen. Der Teig lässt sich gut vorbereiten und bis zu zwei Tage im Kühlschrank lagern. Wer statt Schokolade lieber Zuckerguss möchte, kann diesen aus Puderzucker und etwas Zitronensaft anrühren. Die Plätzchen behalten in einer luftdichten Dose problemlos eine Woche ihre Frische.
Variationen & Ideen
– Mit Zuckerguss: Plätzchen mit Zitronen- oder Vanilleguss bestreichen.
– Mit Marmelade: zwei Plätzchen zusammensetzen und in der Mitte Marmelade verwenden.
– Mit Nüssen: gehackte Mandeln oder Pistazien in den Teig einarbeiten.
– Mit Kakao: einen Teil des Mehls durch Backkakao ersetzen.
– Mit winterlichen Gewürzen: Zimt, Kardamom oder Spekulatiusgewürz ergänzen.


Diese veganen Weihnachtsplätzchen bieten eine klassische, mürbe Textur und lassen sich vielseitig dekorieren. Der Teig ist stabil, aromatisch und perfekt zum Ausstechen geeignet. Ein unkompliziertes Rezept, das die Weihnachtsbäckerei bereichert und sich leicht individuell anpassen lässt. Weitere Plätzchenideen findest du hier auf dem Blog.
zurück zur Startseite



