Veganer Lachs – Karottenlachs als pflanzliche Räucherlachs-Alternative

Veganer Lachs, auch bekannt als Karottenlachs, ist eine kreative und aromatische Alternative zu klassischem Räucherlachs. Durch die Kombination aus zart gegarten Karotten, Meersalz, Algen und einem Hauch Liquid Smoke entsteht eine Textur und ein Geschmack, der überraschend nah an das Original herankommt – vollständig pflanzlich, glutenfrei und ohne aufwendige Techniken. Dieses Rezept lebt von seiner Einfachheit: Die Karotten werden im Ofen weichgegart, fein gehobelt und anschließend zwei Tage in einer würzigen Marinade eingelegt, die ihnen ihre typische „rauchige Meeresnote“ verleiht.

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Veganer Lachs aus hauchdünn gehobelten Karottenstreifen, eingelegt in Algenmarinade

Die Marinade aus Algen, Essig und Öl sorgt dafür, dass die Karottenscheiben den Geschmack hervorragend aufnehmen. Die Algen steuern die charakteristische Meeresaromatik bei, während der Apfelessig für Frische und der Liquid Smoke für den rauchigen Räucherlachs-Effekt sorgt. Das Ergebnis ist ein veganer Lachs, der sich ideal auf Bagels, Brötchen, Frühstücksplatten oder als Zutat für Sushi eignet. Mit nur wenigen Zutaten und etwas Zeit entsteht ein raffiniertes und vielseitiges Gericht, das sich perfekt in die pflanzliche Küche integrieren lässt.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Karottenlachs ist ein Rezept, das optisch und geschmacklich überrascht. Die feinen Streifen erinnern an geräucherten Lachs, während die Kombination aus Algen und leichter Rauchigkeit für ein authentisches Aroma sorgt. Der Zubereitungsprozess ist unkompliziert und gelingt auch ohne Erfahrung in veganer „Fish“-Küche. Dadurch eignet sich das Rezept sowohl für erfahrene Pflanzenköch*innen als auch für alle, die gerade erst in die vegane Küche einsteigen.

Die lange Marinierzeit sorgt dafür, dass die Karotten ihren Geschmack intensiv aufnehmen und eine zarte, leicht elastische Konsistenz entwickeln. Karottenlachs hält sich mehrere Tage im Kühlschrank und ist dadurch ideal für Meal Prep, Brunchbuffets oder als vielseitige Komponente in Bowls, Sushi oder Sandwiches. Durch die Auswahl der Algen lässt sich das Aroma individuell anpassen – milder oder intensiver, je nach persönlichem Geschmack. Ein Rezept, das durch Einfachheit und Raffinesse gleichermaßen überzeugt.

Portionen & Zubereitungszeit

Portionen: 1 Portion (für 3–4 Brötchen)
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Zubereitungszeit: 5 Minuten
Ofen- & Kühlschrankzeit: 2 Tage 30 Minuten
Gesamtzeit: 2 Tage 40 Minuten

Zutatenliste

3 große Karotten
2–3 EL grobes Meersalz
1 EL Dulse-Alge*
1 EL Fueru-Wakame-Alge*
2 EL Apfelessig
3 EL Sonnenblumenöl
1 Spritzer Liquid Smoke

*Alternative: 3 Stücke Noriblatt (je ca. 2 × 2 cm)

Küchenzubehör: Backofen, schließbare Schüssel, Gemüsehobel, Backform

Zubereitung Schritt für Schritt

1. Karotten garen

Den Backofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die ungepellten Karotten waschen und ohne sie zu schneiden in eine Backform legen. Das grobe Meersalz darüber verteilen, sodass die Karotten leicht bedeckt sind. Für etwa dreißig Minuten im Ofen garen, bis sie weich, aber nicht matschig sind.

2. Abkühlen lassen

Nach dem Garen die Karotten aus dem Ofen nehmen und überschüssige Flüssigkeit abgießen. Die Karotten vollständig abkühlen lassen, damit sie sich gut hobeln lassen und ihre Form behalten.

3. Karotten hobeln

Die abgekühlten Karotten mit einem scharfen Gemüsehobel längs in feine Scheiben schneiden. Die Streifen sollten leicht biegsam, aber stabil sein, damit sie später die typische Lachsstruktur nachbilden.

4. Marinade herstellen

Dulse-Alge, Wakame-Alge (oder Noriblätter), Apfelessig, Sonnenblumenöl und einen Spritzer Liquid Smoke in eine Schüssel geben. Alles kurz verrühren, sodass sich die Aromen verbinden. Die Algen sorgen für die Meeresnote, der Liquid Smoke für die räuchrige Komponente.

5. Einlegen und ziehen lassen

Die gehobelten Karottenscheiben in die Marinade geben und vorsichtig vermengen, bis alle Scheiben gleichmäßig bedeckt sind. Die Schüssel verschließen und für zwei Tage in den Kühlschrank stellen. In dieser Zeit verbinden sich die Aromen, und die Karotten entwickeln ihre charakteristische Räucherlachs-Textur.

Zusätzliche Tipps

Für ein intensiveres Meeresaroma kann zusätzlich ein kleines Stück Nori fein zerkrümelt werden. Wer eine mildere Variante bevorzugt, reduziert die Menge der Algen leicht. Der Karottenlachs hält im Kühlschrank drei bis fünf Tage und lässt sich perfekt in luftdichten Glasbehältern lagern. Ideal auf Bagels mit veganem Frischkäse, zu Avocado-Toast, in Sushi-Rollen oder auf warmen Kartoffelpuffern.

Variationen & Ideen

– Mit Zitronenaroma: etwas Zitronenschale ergänzen für mehr Frische.
– Mit Dill: frischen Dill in die Marinade geben für eine skandinavische Note.
– Ohne Rauch: Liquid Smoke weglassen und stattdessen geräuchertes Salz verwenden.
– Für Sushi: die Scheiben etwas dünner hobeln und mit Sesamöl verfeinern.
– Mit Chili: eine kleine Menge Chili für eine leichte Schärfe zugeben.

Fazit

Dieser vegane Lachs aus Karotten ist eine überraschend authentische, aromatische Alternative zu geräuchertem Fisch. Die Kombination aus Ofengaren, feinem Hobeln und zweitägigem Marinieren erzeugt eine zarte, geschmackvolle Struktur, die sich perfekt für Brotzeit, Sushi oder Brunch eignet. Weitere pflanzliche Fischalternativen findest du hier auf dem Blog.

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