Veganer Apfelrotkohl verbindet klassische Winterküche mit einer modernen, pflanzlichen Leichtigkeit. Die Kombination aus Rotkohl, Apfel und ausgewählten Gewürzen sorgt für ein warmes, vollmundiges Aroma, das sowohl zu festlichen Gerichten als auch zu Alltagsklassikern passt. Durch das behutsame Schmoren entwickeln sich Fruchtigkeit, Tiefe und eine geschmeidige Textur, die diesen Rotkohl zu einer idealen Begleitung für Knödel, pflanzliche Braten oder winterliche Pfannengerichte macht.
Dieser Beitrag kann Werbung/Affiliate* Links enthalten. Ich nehme am Amazon Partner Programm teil – bei qualifizierten Käufen über den entsprechenden Link verdiene ich Geld. Siehe auch Datenschutzerklärung. Affiliate Links sind entweder farbig unterlegt oder mit einem * gekennzeichnet.

Ob an Feiertagen oder für ein gemütliches Abendessen – dieser vegane Apfelrotkohl zeigt, wie harmonisch Tradition und pflanzliche Küche ineinandergreifen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieser vegane Apfelrotkohl überzeugt durch seine ausgewogene Mischung aus Süße, Säure und winterlicher Würze. Der Apfel bringt Frische und Fruchtigkeit, während Rotwein und Gewürze dem Gericht eine tiefe, warme Aromatik verleihen. Durch die lange Schmorzeit entsteht ein feinweicher Rotkohl, der seinen Geschmack vollständig entfaltet und am nächsten Tag sogar noch intensiver schmeckt. Zudem ist das Rezept unkompliziert, leicht anzupassen und eignet sich hervorragend für Festtage oder Meal-Prep.
Portionen & Zubereitungszeit
Portionen: 2
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 60 Minuten
Kochzeit: 60 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde 15 Minuten
Zutatenliste
1 EL veganes Zwiebelschmalz oder etwas Öl
1 Rotkohl
1 Apfel (saure Sorte)
6 Wacholderbeeren
3 Nelken
1 große rote Zwiebel
100 ml trockener Rotwein
100 ml Gemüsebrühe
1 EL Apfelessig
2 Lorbeerblätter
Etwas Salz
Etwas Pfeffer
Optional
1 EL gehäuft Pflaumenmus
1 TL Zimt
2 EL gehäuft Speisestärke (in kaltem Wasser angerührt)
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Rotkohl und Apfel vorbereiten
Die Zwiebel schälen und sehr fein hobeln. Den Rotkohl ebenfalls fein hobeln oder schneiden, damit er gleichmäßig schmoren kann. Den Apfel schälen, entkernen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
2. Anbraten
In einem großen Topf das vegane Zwiebelschmalz erhitzen. Rotkohl und Zwiebeln hineingeben und unter Rühren 1–2 Minuten anbraten. Die Apfelwürfel dazugeben und alles gemeinsam 3–4 Minuten weiter anrösten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
3. Ablöschen und Gewürze zugeben
Mit Rotwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Anschließend die Gemüsebrühe einrühren. Wacholder und Nelken in ein Gewürzsieb oder einen Teebeutel geben. Die Lorbeerblätter direkt in den Topf legen.
4. Schmoren
Den Topf abdecken und den Rotkohl bei niedriger Hitze 40–50 Minuten sanft köcheln lassen. Gelegentlich umrühren, damit alles gleichmäßig Farbe und Aroma entwickelt.
5. Finalisieren
Wenn der Rotkohl weich ist, die angerührte Speisestärke einrühren und leicht eindicken lassen. Danach mit Pflaumenmus und Zimt abschmecken. Der Rotkohl kann sofort serviert werden, schmeckt jedoch am nächsten Tag noch intensiver und runder.
Zusätzliche Tipps
Der Rotkohl entwickelt sein volles Aroma, wenn er über Nacht ziehen kann. Für eine alkoholfreie Variante lässt sich der Rotwein durch naturtrüben Trauben- oder Kirschsaft ersetzen. Besonders fein wird das Ergebnis, wenn der Rotkohl sehr dünn gehobelt wird.
Variationen & Ideen
Fruchtige Wintervariante: Ein Schuss Orangensaft oder etwas abgeriebene Orangenschale einarbeiten.
Aromatisch-würzige Variante: Einen Sternanis während des Schmorens mitziehen lassen.
Süß-herzhafte Variante: Mehr Pflaumenmus für zusätzliche Tiefe verwenden.
Intensive Säure: Etwas mehr Apfelessig für eine frischere Note hinzufügen.
Dunklere Eleganz: Einen Schuss Balsamico für Tiefe und ein sanftes Süß-Säure-Spiel einrühren.
Fazit
Veganer Apfelrotkohl verbindet fruchtige Frische mit winterlicher Würze und bietet eine klassische Beilage, die sowohl festliche Gerichte als auch Alltagsküche bereichert. Das aromatische Schmoren und die sorgfältige Gewürzbalance machen dieses Rezept zu einem unverzichtbaren Bestandteil der veganen Winterküche.
zurück zur Startseite



