Veganer Nussbraten – festlicher Bratenklassiker mit Maronen

Ein veganer Nussbraten gehört zu den beliebtesten Gerichten der pflanzlichen Festtagsküche. Die Kombination aus gerösteten Nüssen, herzhaften Maronen, sanft geschmortem Gemüse und aromatischen Kräutern schafft eine Struktur, die saftig, kompakt und unglaublich aromatisch ist. Dieser Braten bringt alles mit, was ein klassisches Weihnachtsgericht ausmacht: Tiefe, Wärme, Röstaromen und eine natürliche Eleganz, die ganz ohne tierische Produkte auskommt.

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Veganer Nussbraten mit Maronen in Scheiben geschnitten auf einer Servierplatte

Besonders in der Winterzeit ist ein Gericht gefragt, das sowohl sättigt als auch eine festliche Stimmung transportiert. Der Nussbraten lässt sich problemlos vorbereiten, behält beim Backen seine Form und harmoniert hervorragend mit traditionellen Beilagen wie Rotkohl, Kartoffelklößen, Bratensauce oder winterlichen Salaten. Die enthaltenen Kidneybohnen sorgen für Bindung und Saftigkeit, die Mischung aus verschiedenen Nüssen bringt Textur und Geschmack, während Maronen dem Ganzen eine besondere, leicht süßliche Note verleihen, die perfekt in die Saison passt.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Dieser vegane Nussbraten ist ein typisches Wintergericht, das die Essenz von Hausmannskost und Feiertagsküche vereint. Die Zubereitung ist unkompliziert, der Braten lässt sich hervorragend vorbereiten und sogar im Voraus backen oder einfrieren. Jede Scheibe bringt ein intensives Aroma, das an klassische Festtagsgerichte erinnert – nur eben rein pflanzlich. Die gerösteten Nüsse sorgen für Biss, das Gemüse für Saftigkeit und die Maronen für eine feine Süße, die dem Braten Tiefe verleiht. Dadurch eignet er sich nicht nur für Weihnachten, sondern auch für jedes Sonntagsessen im Winter.

Portionen & Zubereitungszeit

Portionen: 1 Braten
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Zubereitungszeit: 10 Minuten
Backzeit: 1 Stunde
Gesamtzeit: 1 Stunde 15 Minuten

Zutatenliste veganer Nussbraten

Für den Nussbraten:
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Karotten (mittelgroß)
10 g frische Petersilie
250 g Kidneybohnen (Abtropfgewicht)
300 g gemischte Nüsse (z. B. Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse)
50 g Maronen
2 EL mittelscharfer Senf
1 EL Tomatenmark
1 TL getrockneter Thymian
1 TL getrockneter Rosmarin
2 EL Sojasauce
2 gehäufte EL Speisestärke
Etwas Salz
Etwas Pfeffer
Etwas Olivenöl zum Anbraten
Vegane Butter zum Einfetten der Form

Zubereitung Schritt für Schritt

1. Gemüse anbraten

Zwiebel, Knoblauch und Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Anschließend etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse darin glasig anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und beiseitestellen.

2. Nüsse vorbereiten

Die gemischten Nüsse in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten, bis sie duften. Danach in einem Foodprocessor hacken, bis die Konsistenz an grobes Hackfleisch erinnert. Die Nüsse in eine große Schüssel umfüllen.

3. Zutaten kombinieren

Die gebratenen Gemüsestücke ebenfalls kurz im Foodprocessor zerkleinern. Gemeinsam mit Kidneybohnen, Maronen, Tomatenmark, Senf, Kräutern und Sojasauce zu den gehackten Nüssen geben. Alles sorgfältig vermengen, sodass eine gleichmäßige Masse entsteht.

4. Stärke einarbeiten

Zum Schluss die Speisestärke dazugeben und unterkneten, bis ein geschmeidiger, formbarer Teig entsteht. Sobald die Masse gut zusammenhält, ist sie bereit für den Braten.

5. Form vorbereiten

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Eine Kastenform mit veganer Butter gründlich einfetten – besonders die Ecken.

6. Braten formen & backen

Die Masse gleichmäßig in die Kastenform geben und gut andrücken. Anschließend für etwa 60 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit den Braten locker mit Alufolie oder Backpapier abdecken, damit er nicht zu dunkel wird und schön saftig bleibt.


Zusätzliche Tipps

Wer einen besonders kompakten Braten bevorzugt, lässt ihn vollständig auskühlen und erwärmt ihn dann vor dem Servieren erneut – so schneidet er sich noch sauberer. Die Mischung kann hervorragend am Vortag vorbereitet werden. Dazu passt eine kräftige Bratensauce, Rotkohl, Klöße oder winterliches Ofengemüse.

Variationen & Ideen

– Mit Pilzaroma: fein gehackte Champignons oder Kräuterseitlinge ergänzen.
– Fruchtig: etwas Preiselbeermarmelade zur Masse geben.
– Mediterran: Rosmarin, Thymian und Knoblauch durch Oregano und Basilikum ersetzen.

Fazit

Dieser vegane Nussbraten ist ein festlicher Klassiker mit intensiven Aromen und wunderbarer Struktur. Dank Maronen, Kräutern und gerösteten Nüssen entsteht ein Braten, der sowohl zu besonderen Anlässen als auch im Alltag überzeugt. Weitere winterliche Rezepte findest du hier auf dem Blog.

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