Wenn es draußen kalt wird, der Duft von Zimt und Vanille durch die Küche zieht und Kerzenlicht die Fenster erhellt, ist klar: Die Plätzchensaison hat begonnen. In dieser Zeit gibt es kaum etwas Schöneres, als Klassiker aus der Kindheit neu zu entdecken – natürlich rein pflanzlich.
Heute: vegane Kokoskipferl.
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Diese veganen Kokoskipferl sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie einfach es ist, traditionelle Weihnachtsrezepte zu modernisieren, ohne dabei auf Geschmack oder Textur zu verzichten. Mit nur wenigen Zutaten, einer unkomplizierten Zubereitung und einem herrlich feinen Kokosaroma werden sie schnell zu einem Liebling auf jedem Plätzchenteller.
Die zarten Kipferl schmecken nicht nur pur köstlich, sondern passen auch perfekt zu Kaffee, Tee oder heißer Schokolade. Und das Beste: Sie sind so schnell gemacht, dass sie sich auch hervorragend für spontanes Adventsbacken eignen – ob allein mit Weihnachtsmusik oder als Teil eines gemütlichen Backnachmittags mit Freund:innen und Familie.
Warum diese Kokoskipferl ein Must-have in der Weihnachtszeit sind
In der Welt der Weihnachtsplätzchen sind Kipferl echte Klassiker. Während Vanillekipferl zu den bekanntesten zählen, sind Kokoskipferl eine köstliche Abwandlung mit tropischer Note. Der feine Geschmack von Kokos trifft auf eine buttrige, zarte Konsistenz, die auf der Zunge zergeht – und das ganz ohne tierische Zutaten.
- Einfach & gelingsicher: Die Zubereitung erfordert keine komplizierten Schritte und gelingt auch Backanfänger:innen problemlos.
- Zart & aromatisch: Kokosraspel verleihen den Plätzchen eine feine Textur und ein angenehmes Aroma.
- Vegan & klassisch: Pflanzliche Butter sorgt für den typischen Kipferl-Geschmack, ohne Kompromisse beim Genuss.
- Ideal zum Verschenken: Hübsch verpackt sind sie ein perfektes Geschenk aus der Küche in der Adventszeit.
Diese Plätzchen sind eine wunderbare Ergänzung zu klassischen Rezepten wie Vanillekipferl, Spitzbuben oder Zimtsternen – und bringen ein wenig sonnige Exotik in die winterliche Backstube.
Zutaten für vegane Kokoskipferl
- 200 g Weizenmehl (Type 405)
- 200 g pflanzliche Butter (z. B. Alsan oder Violife Haferblock)
- 75 g Puderzucker
- 150 g Kokosraspel
- 1 Päckchen Vanillezucker
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Teig herstellen
Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit den Händen zu einem gleichmäßigen, festen Teig verkneten. Das kann ein paar Minuten dauern – der Teig soll weich, aber formbar sein und nicht an den Händen kleben.
Aus dem Teig eine Kugel formen, abdecken und für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Durch die Kühlzeit wird der Teig fester und lässt sich später leichter formen.
2. Ofen vorheizen
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
3. Kipferl formen
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zu einer etwa 5–6 cm dicken Rolle („Wurst“) formen. Mit einem Messer ca. 1 cm breite Scheiben abschneiden. Aus jeder Scheibe eine kleine Rolle formen und zu einem Hörnchen biegen.
Die Kipferl auf das vorbereitete Blech legen – dabei etwas Abstand lassen, da sie beim Backen leicht aufgehen.
4. Backen
Die Plätzchen im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen, bis sie leicht goldgelb sind. Sie sollten nicht zu dunkel werden, damit sie ihre zarte Konsistenz behalten.
5. Bestreuen & auskühlen lassen
Die Kipferl kurz abkühlen lassen, damit sie nicht auseinanderbrechen. Noch warm vorsichtig mit Kokosraspeln bestreuen, damit diese gut haften. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
Tipps & Variationen
- Feiner Geschmack: Ein Spritzer Zitronenabrieb im Teig verleiht den Kipferln eine frische Note.
- Schokoladentwist: Die Enden der ausgekühlten Kipferl können in geschmolzene Zartbitterschokolade getaucht werden – für ein besonders festliches Finish.
- Aufbewahrung: In einer Blechdose mit Backpapier zwischen den Lagen halten sich die Plätzchen bis zu drei Wochen frisch.
- Geschenkidee: In einem Glas mit Schleife verpackt sind Kokoskipferl ein wunderschönes, selbstgemachtes Mitbringsel zur Adventszeit.


Hintergrund: Kipferl – ein Klassiker mit Geschichte
Kipferl haben eine lange Tradition und gehören zu den ältesten bekannten Plätzchenformen in Mitteleuropa. Ursprünglich aus Österreich stammend, sind sie heute in der gesamten deutschsprachigen Weihnachtsküche nicht wegzudenken. Klassisch werden sie mit Vanille zubereitet, doch Varianten mit Nüssen, Mandeln oder Kokos erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Die vegane Version unterscheidet sich in Textur und Geschmack kaum vom Original – im Gegenteil: Durch die pflanzliche Butter und das feine Kokosaroma entstehen Plätzchen, die genauso zart auf der Zunge zergehen wie ihre traditionellen Vorbilder.
Fazit
Diese veganen Kokoskipferl sind ein einfaches, aber beeindruckendes Weihnachtsrezept, das Genuss und Tradition vereint. Mit wenigen Zutaten und einer unkomplizierten Zubereitung gelingen sie auch kurzfristig und bringen köstlichen Duft und festliche Stimmung in die Küche.
Ob zum Adventskaffee, als Geschenk oder für die große Plätzchendose – sie gehören in jede vegane Weihnachtsbäckerei und werden garantiert nicht lange auf dem Teller liegen bleiben.
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