Frikadellen gehören zu den Klassikern der Hausmannskost und sind in vielen Küchen ein fester Bestandteil von Mahlzeiten – ob warm mit Kartoffeln und Gemüse oder kalt auf einem Brot. Für alle, die auf tierische Produkte verzichten möchten oder ihren Speiseplan einfach mit pflanzlichen Alternativen erweitern wollen, sind vegane Bohnenfrikadellen eine fantastische Wahl.
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Diese Version überzeugt nicht nur durch ihren kräftigen Geschmack und ihre herzhafte Konsistenz, sondern liefert gleichzeitig eine wertvolle Portion pflanzliches Protein. Die Kombination aus Kidneybohnen und Räuchertofu sorgt für eine saftige Textur und einen leicht rauchigen Geschmack, während Leinsamen und Mehl als Bindemittel dienen.
Ein weiterer Pluspunkt: Sie lassen sich hervorragend vorbereiten und einfrieren – perfekt für Meal Prep oder stressige Tage, an denen es schnell gehen muss. Ob als Hauptgericht, Burgerpatty oder Snack für unterwegs – diese Bohnenfrikadellen sind vielseitig, nahrhaft und unglaublich lecker.
Warum dieses Rezept überzeugt
Diese Bohnenfrikadellen sind nicht nur eine einfache und gesunde Alternative zu Fleisch, sondern punkten auch mit ihren vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Hier ein Überblick über ihre Vorteile:
- Proteinreich & sättigend: Kidneybohnen und Räuchertofu liefern pflanzliches Eiweiß und machen lange satt.
- Herzhaft & aromatisch: Rauchsalz und Paprika sorgen für einen kräftigen Geschmack, der klassischen Frikadellen in nichts nachsteht.
- Einfach & schnell: Mit wenigen Zutaten und ohne komplizierte Schritte ist das Rezept auch für Kochanfänger:innen geeignet.
- Perfekt für Meal Prep: Die Frikadellen lassen sich einfrieren, wieder aufwärmen und vielseitig kombinieren.
- Vielseitig einsetzbar: Ob als Hauptgericht mit Kartoffeln, als Burgerpatty oder als Snack für unterwegs – sie passen zu jeder Mahlzeit.
Zutaten für vegane Bohnenfrikadellen
- 850 g Kidneybohnen (aus der Dose, abgetropft)
- 250 g Räuchertofu
- 1 Scheibe Brot
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 5–6 EL Dinkelmehl
- 1 EL Hartweizengrieß
- 1 TL Paprikapulver, süß
- Etwas Pfeffer nach Geschmack
- ½ TL Salz
- ½ TL Rauchsalz
- 1 TL angedickte Leinsamen (oder Chiasamen)
- 2 EL mittelscharfer Senf
Außerdem:
- Etwas Öl zum Anbraten
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Vorbereitung der Zutaten
Die Leinsamen (gerne auch gemahlen) mit etwas Wasser verrühren und einige Minuten quellen lassen, bis eine gelartige Konsistenz entsteht – sie dienen später als pflanzliches Bindemittel.
Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Brotscheibe in kleine Stücke zupfen, damit sie sich gut mit der Masse verbinden kann.
2. Bohnen und Tofu zerkleinern
Räuchertofu würfeln und zusammen mit den abgetropften Kidneybohnen in einen Mixer oder Food Processor geben. Wichtig: Nicht zu fein pürieren – die Masse soll noch eine leicht stückige Struktur behalten, um eine fleischähnliche Konsistenz zu erzeugen.
3. Basis-Masse herstellen
Die grob zerkleinerte Bohnen-Tofu-Mischung in eine große Schüssel geben. Mehl, Hartweizengrieß, Paprikapulver, Salz, Rauchsalz und Pfeffer hinzufügen. Alles mit den Händen gut vermengen und zu einer gleichmäßigen Masse kneten.
4. Bindung und Würze ergänzen
Zwiebelwürfel, die gequollenen Leinsamen und den Senf dazugeben und erneut gründlich durchkneten. Alle Zutaten sollten sich gleichmäßig verbinden und eine gut formbare Masse ergeben.
5. Frikadellen formen
Aus der Masse kleine Bällchen formen und leicht flach drücken, sodass typische Frikadellen entstehen. Auf einem Teller oder Backpapier beiseitelegen, bis alle geformt sind.
6. Braten
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen – es sollte heiß genug sein, damit die Frikadellen braten, aber nicht zu heiß, damit sie nicht auseinanderfallen. Jede Seite etwa 7–8 Minuten goldbraun braten, bis sie außen knusprig und innen saftig sind.
Tipps & Variationen
- Konsistenz-Tipp: Ist die Masse zu feucht, einfach etwas mehr Mehl oder Semmelbrösel hinzufügen. Ist sie zu trocken, ein wenig Wasser oder Öl einarbeiten.
- Rauchiger Geschmack: Ein paar Tropfen flüssiger Rauch oder geräuchertes Paprikapulver verstärken das Aroma zusätzlich.
- Für Burger: Größere, flachere Patties formen und als pflanzliche Burger-Alternative verwenden.
- Meal Prep: Die Frikadellen lassen sich hervorragend einfrieren. Nach dem Abkühlen in einem luftdichten Behälter einfrieren und bei Bedarf im Ofen oder in der Pfanne wieder erwärmen.
- Ofenvariante: Wer auf Fett verzichten möchte, kann die Frikadellen bei 200 °C Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten im Ofen backen.


Serviervorschläge
- Klassisch: Mit Kartoffelpüree, Bratensauce und einem grünen Salat servieren.
- Auf dem Burger: Mit Salat, Tomaten, Gurken und einer veganen Mayonnaise im Brötchen.
- Als Snack: Mit Senf oder einer pikanten Sauce zum Dippen servieren – perfekt für Buffets oder Picknicks.
- Für Meal Prep: Mit Reis, Ofengemüse oder einem bunten Salat für ausgewogene Mahlzeiten in der Lunchbox kombinieren.
Hintergrund: Pflanzliche Proteinpower
Pflanzliche Frikadellen sind längst mehr als nur ein Ersatzprodukt – sie sind ein fester Bestandteil moderner, ausgewogener Ernährung. Hülsenfrüchte wie Kidneybohnen sind reich an Eiweiß, Ballaststoffen, Eisen und Magnesium. In Kombination mit Tofu entsteht ein Gericht, das nicht nur lecker, sondern auch nährstoffreich ist.
Im Gegensatz zu vielen Fertigprodukten weiß man bei selbst gemachten Frikadellen ganz genau, was drinsteckt – keine unnötigen Zusatzstoffe, nur einfache, natürliche Zutaten. Gleichzeitig liefern sie jede Menge Energie und sind damit perfekt für aktive Tage, Sport oder eine proteinreiche Ernährung.
Fazit
Vegane Bohnenfrikadellen sind ein einfaches, herzhaftes und vielseitiges Gericht, das in keiner pflanzlichen Küche fehlen darf. Sie sind schnell zubereitet, lassen sich hervorragend vorbereiten und bieten eine sättigende Portion pflanzliches Eiweiß.
Ob als Hauptgericht, Burgerpatty oder Meal-Prep-Komponente – sie sind eine köstliche Alternative zu Fleischfrikadellen und zeigen, wie einfach und alltagstauglich pflanzliche Küche sein kann.
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