Pasta al Limone steht für eine Küche, die mit wenigen Zutaten auskommt und genau deshalb so überzeugend ist. Die Kombination aus cremiger Sauce, zarten Tagliatelle und der frischen Säure von Zitrone wirkt leicht, ausgewogen und dennoch sättigend. Gerade in der italienischen Alltagsküche sind solche Gerichte fester Bestandteil, weil sie schnell zubereitet sind und ohne große Vorbereitung auskommen.
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Diese vegane Pasta al Limone orientiert sich klar am klassischen Vorbild, verzichtet aber vollständig auf tierische Zutaten. Statt Sahne kommt pflanzliche Sojasahne zum Einsatz, Hefeflocken sorgen für Tiefe und eine dezente Würze. Der Zitronensaft bringt Frische, während etwas Pastawasser die Sauce bindet und geschmeidig macht. Das Ergebnis ist eine Zitronenpasta, die cremig ist, ohne schwer zu wirken.
Ich koche Pasta al Limone besonders gerne, wenn wenig Zeit ist, aber trotzdem etwas Warmes und Aromatisches auf dem Tisch stehen soll. Das Rezept eignet sich für ein unkompliziertes Mittagessen ebenso wie für ein entspanntes Abendessen. Mit wenigen Handgriffen entsteht ein Gericht, das reduziert wirkt, aber geschmacklich klar und rund ist.
Mehrwert & Hintergrund
Der Reiz von Pasta al Limone liegt im Gleichgewicht zwischen Säure, Fett und Stärke. Die Zitrone darf präsent sein, aber nicht dominieren. Deshalb wird sie hier mit einer cremigen Basis kombiniert, die die Säure abfedert und für Harmonie sorgt. Pflanzliche Sahne eignet sich dafür besonders gut, weil sie neutral bleibt und den Zitronengeschmack nicht überdeckt.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist das Pastawasser. Es enthält Stärke und verbindet Sauce und Nudeln zu einer geschlossenen Einheit. Gerade bei Pasta al Limone sorgt dieser Schritt dafür, dass die Sauce nicht wässrig wirkt, sondern sich gleichmäßig um die Tagliatelle legt. Die Hefeflocken ersetzen dabei den sonst üblichen Parmesan und bringen eine dezente Umami-Note.
Auch die Wahl der Pasta spielt eine Rolle. Breite Nudeln wie Tagliatelle oder Fettuccine nehmen die Sauce besser auf als dünne Spaghetti. So entsteht bei dieser Pasta al Limone ein cremiges Mundgefühl, ohne dass zusätzliche Bindemittel nötig sind. Abgerundet wird das Gericht durch geröstete Pinienkerne und frische Kräuter, die Textur und Frische ins Spiel bringen.
Portionen & Zeitangaben
Portionen: 2 Portionen
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Zubereitungszeit: 15 Minuten
Gesamtzeit: 25 Minuten
Zutatenliste
Für die Pasta
200 g Tagliatelle
Für die Sauce
1 mittelgroße rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
250 ml Sojasahne
1 gehäufter EL Gemüsebrühepulver
Salz
Pfeffer
50–100 ml Pastawasser
Saft von 1 Bio-Zitrone
2–3 EL Hefeflocken
Außerdem
Olivenöl zum Anbraten
1 Handvoll Pinienkerne, geröstet
Etwas Zitronenschalenabrieb
Frischer Basilikum
Zubereitung Schritt für Schritt
Pasta kochen
Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und salzen. Die Tagliatelle ins kochende Wasser geben und nach Packungsangabe garen, dabei etwa eine Kelle Pastawasser für die Sauce auffangen. Die Pasta sollte noch leicht bissfest sein.
Sauce vorbereiten
Während die Pasta kocht, die rote Zwiebel schälen und in sehr feine Würfel schneiden. Den Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken.
Basis anbraten
In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Die Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig anbraten. Den Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten, bis er duftet. Darauf achten, dass er keine Farbe annimmt.
Pasta al Limone Sauce herstellen
Die Sojasahne in die Pfanne geben und alles gut verrühren. Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Gemüsebrühepulver hinzufügen. Eine kleine Kelle Pastawasser einrühren und die Sauce kurz aufkochen lassen.
Pasta einarbeiten
Die noch leicht halbgare Pasta direkt in die Pfanne zur Sauce geben. Alles gut vermengen und bei niedriger Hitze weiterköcheln lassen, bis die Tagliatelle al dente sind und sich die Sauce cremig um die Nudeln legt.
Final abschmecken
Hefeflocken unterrühren und die Pasta al Limone nochmals abschmecken. Bei Bedarf etwas mehr Pastawasser hinzufügen, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
Servieren
Die Pasta al Limone auf Tellern anrichten, mit gerösteten Pinienkernen bestreuen und nach Wunsch mit Zitronenschalenabrieb und frischem Basilikum garnieren.
Zusätzliche Tipps
Die Zitrone sollte unbehandelt sein, da auch der Abrieb verwendet wird.
Die Sauce nicht zu stark kochen, damit die Zitrone frisch bleibt und nicht bitter wird.
Pastawasser schrittweise zugeben, um die gewünschte Cremigkeit zu steuern.
Hefeflocken erst am Ende unterrühren, damit ihr Aroma erhalten bleibt.
Die Pasta am besten direkt servieren, solange sie schön cremig ist.
Variationen & Serviervorschläge
Mit grünem Spargel oder Brokkoli für mehr Substanz.
Mit gerösteten Mandeln statt Pinienkernen.
Als leichte Vorspeise in kleiner Portion serviert.

Aufbewahrung / Meal Prep
Pasta al Limone schmeckt frisch am besten. Reste lassen sich im Kühlschrank bis zu 2 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen etwas Wasser oder pflanzliche Sahne zugeben, damit die Sauce wieder cremig wird. Einfrieren ist nicht empfehlenswert, da sich die Sauce trennen kann.
Fazit
Pasta al Limone ist ein einfaches, schnelles Gericht, das durch Frische und Cremigkeit überzeugt. Mit wenigen Zutaten entsteht eine vegane Zitronenpasta, die sich ideal für den Alltag eignet. Weitere vegane Rezepte findest du hier auf dem Blog.
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