Frikadellen gehören zu den Klassikern der deutschen Hausmannskost – warm mit Kartoffelsalat oder kalt als Snack schmecken sie einfach immer. Doch wer sich pflanzlich ernährt, muss auf diesen deftigen Genuss nicht verzichten. Diese veganen Frikadellen aus Blumenkohl und Räuchertofu sind die perfekte pflanzliche Alternative: außen knusprig, innen saftig und voller Geschmack.
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Statt Hackfleisch kommen hier fein geriebener Blumenkohl, proteinreicher Räuchertofu und gekochte Linsen zum Einsatz. Gemeinsam ergeben sie eine herzhafte, gut gewürzte Masse mit perfekter Konsistenz, die klassischen Frikadellen in nichts nachsteht.
Besonders praktisch: Sie lassen sich wunderbar vorbereiten, kalt genießen oder portionsweise einfrieren. Damit sind sie nicht nur eine tolle Fleischalternative, sondern auch ein ideales Meal-Prep-Rezept für stressige Tage. Und das Beste: Sie schmecken nicht nur Veganer:innen, sondern überzeugen auch bei jedem Grillabend oder Familienessen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Herzhaft & aromatisch: Intensiver Geschmack durch Räuchertofu, Rauchsalz und frische Kräuter.
- Vielseitig einsetzbar: Warm mit Kartoffelsalat, kalt als Snack oder im Burger – immer ein Genuss.
- Einfach & gelingsicher: Kein spezielles Equipment nötig, das Rezept ist absolut anfängerfreundlich.
- Meal-Prep-tauglich: Lässt sich gut vorbereiten, einfrieren und kalt genießen.
- Proteinreich & gesund: Hochwertige pflanzliche Eiweißquellen und viel Gemüse in einem Gericht.
Portionen & Zubereitungszeit
- Portionen: ca. 20 Stück
- Vorbereitungszeit: 15 Minuten
- Zubereitungszeit: 15 Minuten
- Garzeit: ca. 10 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 40 Minuten
Zutaten für Vegane Frikadellen aus Blumenkohl und Räuchertofu – einfach & herzhaft
- 5 EL Leinsamen, geschrotet
- 700 g Blumenkohl
- 70 g grüne Linsen
- 15 g frische Petersilie
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 220 g Räuchertofu
- 8 EL Hefeflocken
- 2 EL Speisestärke
- 3 EL Sojamehl
- 2 TL Rauchsalz
- Salz nach Geschmack
- Pfeffer nach Geschmack
Außerdem:
- Etwas Öl zum Anbraten
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Leinsamen und Linsen vorbereiten
Die geschroteten Leinsamen in eine kleine Schale geben und mit etwas Wasser vermengen. Nach kurzer Zeit entsteht eine gelartige Konsistenz, ähnlich wie bei Chiasamen – das sorgt später für eine natürliche Bindung.
Die grünen Linsen in einem kleinen Topf mit Wasser etwa 15 Minuten kochen, bis sie weich, aber noch bissfest sind. Anschließend abgießen und abkühlen lassen.
2. Blumenkohl und Tofu vorbereiten
Während die Linsen kochen, den Blumenkohl fein raspeln – entweder mit einer Reibe oder im Food Processor. Er sollte eine feine, reisähnliche Konsistenz haben. Den Räuchertofu ebenfalls fein zerkleinern.
Die Zwiebel schälen und würfeln, die Petersilie fein hacken.
3. Frikadellenmasse herstellen
Alle vorbereiteten Zutaten – Blumenkohl, Räuchertofu, Linsen, Zwiebel, Petersilie und die gequollenen Leinsamen – in eine große Schüssel geben. Hefeflocken, Speisestärke, Sojamehl, Rauchsalz sowie Salz und Pfeffer hinzufügen.
Mit den Händen zu einer gleichmäßigen Masse verkneten. Der Teig sollte gut formbar und leicht feucht sein. Wenn er zu trocken ist, kann ein kleiner Schuss Wasser helfen; ist er zu feucht, etwas mehr Speisestärke hinzufügen.
4. Frikadellen formen
Aus der Masse etwa 20 gleichgroße Frikadellen formen. Eine gute Größe sind ca. 4–6 cm Durchmesser und 2–3 cm Dicke. Die geformten Frikadellen kurz ruhen lassen, damit sie etwas fester werden und beim Braten besser zusammenhalten.
5. Frikadellen anbraten
In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen – nicht zu heiß, sonst fallen die Frikadellen leicht auseinander. Jede Frikadelle ca. 4–5 Minuten pro Seite goldbraun und knusprig anbraten.
Tipp: Je langsamer und gleichmäßiger sie gebraten werden, desto besser entwickeln sich Geschmack und Textur.
Tipps & Variationen
- Meal Prep: Die Frikadellen lassen sich hervorragend einfrieren oder im Kühlschrank bis zu 5 Tage aufbewahren.
- Für Burger: Als Patties geformt sind sie eine tolle Grundlage für vegane Burger mit Salat, Tomate und Sauce.
- Gewürzvariationen: Mit Kreuzkümmel, Paprika oder Chili lassen sich verschiedene Geschmacksrichtungen zaubern.
- Kalt genießen: Besonders gut schmecken sie am nächsten Tag kalt – dann sind sie noch fester und intensiver im Geschmack.


Hintergrund: Warum Blumenkohl & Räuchertofu eine perfekte Kombination sind
Blumenkohl ist eine unterschätzte Zutat für pflanzliche Frikadellen. Er sorgt für eine lockere, saftige Konsistenz und bringt gleichzeitig wertvolle Vitamine und Ballaststoffe mit. Räuchertofu liefert nicht nur pflanzliches Eiweiß, sondern verleiht den Frikadellen auch eine herzhafte, würzige Tiefe.
In Kombination mit Linsen entsteht eine ausgewogene Mischung aus Textur, Geschmack und Nährstoffen – perfekt für alle, die eine gesunde, pflanzliche Alternative zu klassischen Frikadellen suchen.
Serviervorschläge
- Klassisch: Mit Kartoffelsalat oder Kartoffelstampf und einer cremigen veganen Sauce.
- Modern: In einem Burger-Brötchen mit veganer Mayo, Salat und Gurke.
- Mediterran: Mit Hummus, gegrilltem Gemüse und Fladenbrot.
- Als Snack: Kalt mit Senf oder einem Kräuter-Dip serviert.
Fazit
Diese veganen Frikadellen aus Blumenkohl und Räuchertofu sind ein echter Klassiker der pflanzlichen Küche. Sie sind herzhaft, proteinreich, einfach zuzubereiten und schmecken warm wie kalt gleichermaßen gut.
Ob als Hauptgericht, Beilage, Snack oder Meal-Prep – sie sind eine köstliche, gesunde und nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Fleischfrikadellen und begeistern mit Geschmack und Textur auf ganzer Linie.
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