Veganes Hühnerfrikassee mit Austernpilzen greift den vertrauten Geschmack eines klassischen Sonntagsgerichts auf und übersetzt ihn konsequent in eine rein pflanzliche Küche. Die Basis bilden goldbraun angebratene Austernpilze, die mit ihrer faserigen Struktur und ihrem milden Aroma eine überzeugende Alternative zum Original darstellen. In Kombination mit einer cremigen Sauce, Erbsen und einer fein abgeschmeckten Brühe entsteht ein Gericht, das herzhaft, ausgewogen und wohltuend vertraut wirkt.
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Frikassee gehört zu den Gerichten, die stark von ihrer Textur und der Sauce leben. Genau hier setzt dieses vegane Hühnerfrikassee mit Austernpilzen an. Die Pilze behalten beim Anbraten ihre Struktur, nehmen Aromen gut auf und sorgen für Biss. Lorbeer, Wacholder und ein Spritzer Zitrone bringen Tiefe und Frische, ohne den Charakter des Gerichts zu verfälschen. Das Ergebnis ist kein Ersatzgericht im klassischen Sinne, sondern eine eigenständige, pflanzliche Interpretation.
Dieses Rezept eignet sich sowohl für ein entspanntes Mittagessen als auch für ein herzhaftes Abendessen. Veganes Hühnerfrikassee mit Austernpilzen lässt sich gut vorbereiten, schmeckt aufgewärmt sogar noch runder und passt ideal zu Reis oder Kartoffeln. Ein Gericht, das zeigt, wie traditionsreiche Küche modern und pflanzlich gedacht werden kann.
Mehrwert & Hintergrund
Der Schlüssel zu einem gelungenen veganen Hühnerfrikassee mit Austernpilzen liegt in der Auswahl der Hauptzutat. Austernpilze eignen sich besonders gut, da sie sich in feine Streifen zupfen lassen und beim Braten eine fleischähnliche Textur entwickeln. Anders als viele andere Pilzsorten behalten sie auch in der Sauce ihre Struktur und werden nicht matschig.
Die Sauce orientiert sich bewusst am klassischen Aufbau. Eine helle Mehlschwitze bildet die Basis, abgelöscht mit Weißwein oder alternativ zusätzlicher Gemüsebrühe. Pflanzliche Kochsahne sorgt für Cremigkeit, ohne das Gericht schwer wirken zu lassen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren geben dem veganen Hühnerfrikassee mit Austernpilzen eine feine Würze, die an das Original erinnert, jedoch nicht dominiert.
Champignons ergänzen die Austernpilze mit einem erdigen Aroma, während Erbsen für leichte Süße und Farbe sorgen. Die Zitrone am Ende ist ein entscheidender Bestandteil. Sie bringt Frische und hebt die cremige Sauce, ohne säuerlich zu wirken. Genau diese Balance macht ein gutes Frikassee aus – auch in der veganen Variante.
Ein weiterer Vorteil dieses Gerichts ist seine Alltagstauglichkeit. Veganes Hühnerfrikassee mit Austernpilzenbenötigt keine exotischen Zutaten, lässt sich gut skalieren und eignet sich hervorragend zum Vorkochen. Es ist ein Beispiel dafür, wie klassische Gerichte ohne großen Aufwand pflanzlich umgesetzt werden können, ohne an Tiefe oder Genuss zu verlieren.
Portionen & Zeitangaben
Portionen: 2–3 Portionen veganes Hühnerfrikassee mit Austernpilzen
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Gesamtzeit: ca. 50 Minuten
Zutatenliste
400 ml Gemüsebrühe
1–2 Lorbeerblätter
3–4 Wacholderbeeren
400 g Austernpilze
4 braune Champignons
1 mittelgroße Zwiebel
2 EL Margarine
1 EL Mehl
100 ml Weißwein (optional, alternativ mehr Gemüsebrühe)
500 ml pflanzliche Kochsahne
4 EL TK-Erbsen
Salz nach Geschmack
Pfeffer nach Geschmack
Saft einer halben Zitrone, optional etwas Abrieb
Zubereitung Schritt für Schritt
Brühe vorbereiten
Die Gemüsebrühe zusammen mit Lorbeerblättern und Wacholderbeeren in einem Topf aufsetzen und bei niedriger bis mittlerer Hitze sanft köcheln lassen. So können die Gewürze ihr Aroma abgeben, ohne die Brühe zu dominieren. Anschließend beiseitestellen.
Pilze und Gemüse vorbereiten
Die Austernpilze putzen und mit den Händen in feine Streifen zupfen. Diese Struktur ist wichtig für das spätere Mundgefühl im veganen Hühnerfrikassee mit Austernpilzen. Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und grob würfeln.
Austernpilze anbraten
In einer großen Pfanne einen Esslöffel Margarine erhitzen. Die Austernpilze hineingeben und bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten, bis sie deutlich an Volumen verlieren und goldbraun werden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Sobald die Pilze Farbe angenommen haben, die Hälfte des Mehls darüberstreuen, kurz einrühren und die Pilze aus der Pfanne nehmen. Beiseitestellen.
Sauce aufbauen
In derselben Pfanne den zweiten Esslöffel Margarine erhitzen. Die Zwiebeln darin goldgelb anschwitzen. Das restliche Mehl hinzufügen und unter Rühren kurz anschwitzen, sodass eine helle Mehlschwitze entsteht. Mit Weißwein ablöschen und kurz einkochen lassen.
Nun die Lorbeerblätter und Wacholderbeeren aus der Brühe entfernen. Die aromatisierte Gemüsebrühe nach und nach zur Mehlschwitze geben und dabei ständig rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Anschließend die pflanzliche Kochsahne unterrühren und die Sauce einige Minuten sanft köcheln lassen.
Frikassee vollenden
Die angebratenen Austernpilze zur Sauce geben und etwa fünf Minuten köcheln lassen. Danach die Champignons hinzufügen und weitere fünf Minuten sanft garen. Zum Schluss die TK-Erbsen unterheben und alles so lange köcheln lassen, bis das vegane Hühnerfrikassee mit Austernpilzen die gewünschte Konsistenz erreicht hat.
Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Optional etwas Zitronenabrieb hinzufügen, um die Frische zu betonen.
Zusätzliche Tipps
Austernpilze nicht zu früh salzen, damit sie beim Braten gut Farbe annehmen.
Die Sauce sollte nur leicht köcheln, damit sie cremig bleibt und nicht eindickt.
Zitrone erst zum Schluss hinzufügen, um die Frische zu erhalten.
Das vegane Hühnerfrikassee mit Austernpilzen schmeckt nach kurzem Durchziehen besonders rund.
Variationen & Serviervorschläge
Veganes Hühnerfrikassee mit Austernpilzen lässt sich vielseitig abwandeln:
– Mit Karottenwürfeln oder Spargelstücken ergänzt
– Mit Kapern für eine leicht herbe Note
– Mit etwas Muskat für mehr Tiefe
– Serviert mit Reis, Kartoffeln oder Pasta
– Mit frischer Petersilie oder Kerbel verfeinert
Auch als Füllung für Pasteten oder Blätterteig eignet sich das Frikassee gut.
Aufbewahrung / Meal Prep
Das vegane Hühnerfrikassee mit Austernpilzen hält sich gut verschlossen im Kühlschrank bis zu drei Tage. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und bei Bedarf einen Schluck Brühe oder Sahne ergänzen. Ein Einfrieren ist möglich, die Konsistenz der Sauce kann sich dabei leicht verändern.
Fazit
Veganes Hühnerfrikassee mit Austernpilzen ist eine gelungene pflanzliche Interpretation eines Klassikers, die durch Textur, Cremigkeit und ausgewogene Würze überzeugt. Ein herzhaftes Gericht, das sich gut vorbereiten lässt und vielseitig kombinierbar ist. Weitere vegane Rezepte findest du hier auf dem Blog.
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