Hummus selber machen: Mein klassisches Rezept

Hummus selber machen gehört für mich zu diesen Dingen, bei denen sich der kleine Aufwand wirklich jedes Mal lohnt. Ich habe schon so viele verschiedene Varianten gegessen und ausprobiert, aber am Ende komme ich immer wieder bei einem ganz klassischen Hummus aus Kichererbsen, Tahin, Zitrone, Knoblauch und Olivenöl an.

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Klassischer cremiger Hummus aus Kichererbsen und Tahin

Das Rezept ist super unkompliziert, in wenigen Minuten fertig und du brauchst dafür auch keine außergewöhnlichen Zutaten. Und wenn man einmal herausgefunden hat, welche Konsistenz man am liebsten mag, braucht man eigentlich auch keinen fertigen Hummus mehr.

Einfaches Rezept für klassischen Hummus

Für einen richtig guten Hummus braucht es meiner Meinung nach gar nicht viel. Kichererbsen bilden natürlich die Basis, Tahin bringt diesen typischen leicht nussigen Geschmack mit und Zitrone sorgt für die nötige Frische.

Dazu kommen Knoblauch, Kreuzkümmel und gutes Olivenöl. Und dann gibt es noch eine kleine Zutat, die vielleicht erst einmal etwas merkwürdig klingt: einen Eiswürfel.

Der kommt bei mir direkt mit in den Mixer und hilft dabei, dass der Hummus schön cremig wird.

Warum kommt ein Eiswürfel in den Hummus?

Der Eiswürfel hilft beim Mixen dabei, eine besonders cremige und etwas luftigere Konsistenz zu bekommen. Gerade wenn du einen leistungsstarken Mixer oder Food Processor verwendest, erwärmt sich die Masse beim Mixen schnell. Das Eis hält sie gleichzeitig etwas kühler.

Wenn dir dein Hummus anschließend trotzdem noch zu fest ist, kannst du einfach etwas kaltes Wasser dazugeben und noch einmal mixen.

Hummus und Kichererbsen: Einfach, aber richtig gut

Kichererbsen sind für mich sowieso eine dieser Zutaten, die eigentlich immer im Vorratsschrank stehen können. Sie sind günstig, vielseitig und bringen neben pflanzlichem Protein auch ordentlich Ballaststoffe mit.

Und genau deshalb ist Hummus für mich auch so viel mehr als nur ein Dip. Ich esse ihn auf Brot, zu Gemüse, in Bowls oder einfach direkt mit einem Stück Fladenbrot.

Wenn du Lust auf eine etwas andere Variante hast, probier unbedingt auch meinen Rote Bete Hummus. Der ist genauso unkompliziert, bekommt durch die Rote Bete aber noch einmal einen ganz anderen Geschmack.

So geht klassischer Hummus

1. Kichererbsen vorbereiten: Die Kichererbsen abgießen und in einen Food Processor oder Mixer geben.

2. Zutaten dazugeben: Zitronensaft, Knoblauch, Tahin, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und den Eiswürfel hinzufügen.

3. Mixen: Alles zunächst auf hoher Stufe zerkleinern und anschließend nach und nach das Olivenöl dazugeben.

4. Konsistenz anpassen: So lange mixen, bis dein Hummus schön cremig ist. Falls er dir noch zu fest ist, etwas kaltes Wasser hinzufügen.

5. Abschmecken: Noch einmal mit Salz, Pfeffer oder Zitronensaft abschmecken und mit etwas Olivenöl servieren.

Klassischer Hummus

Portionen: ca. 4
Vorbereitungszeit: ca. 5 Minuten
Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten
Gesamtzeit: ca. 10 Minuten

Zutaten

400 g Kichererbsen aus der Dose oder dem Glas
Saft einer 1/2 Zitrone
1 Knoblauchzehe
80 ml Olivenöl
3 EL Tahin
1/2 TL Kreuzkümmel
Salz nach Geschmack
Pfeffer nach Geschmack

Außerdem

1 Eiswürfel
etwas kaltes Wasser nach Bedarf

Zubereitung

Die Kichererbsen abgießen und in einen Food Processor, kleinen Mixer oder Multizerkleinerer geben.

Zitronensaft, Knoblauch, Tahin, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und den Eiswürfel dazugeben. Das Olivenöl zunächst noch beiseitestellen.

Alles auf hoher Stufe kurz zerkleinern. Anschließend nach und nach das Olivenöl dazugeben und weiter mixen, bis eine gleichmäßige und cremige Konsistenz entstanden ist.

Falls dir der Hummus noch zu fest ist, etwas kaltes Wasser dazugeben und erneut mixen. Anschließend noch einmal abschmecken.

Den fertigen Hummus in eine Schale geben und nach Belieben mit etwas Olivenöl beträufeln.

Tipps für richtig cremigen Hummus

Gib das Olivenöl nicht direkt komplett in den Mixer, sondern nach und nach. So kannst du viel besser kontrollieren, wann dein Hummus die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Auch ein kleiner Schluck kaltes Wasser kann einen großen Unterschied machen. Deshalb lieber erst wenig dazugeben, noch einmal mixen und dann entscheiden, ob du mehr brauchst.

Und natürlich kannst du das Grundrezept ganz nach deinem Geschmack verändern. Mehr Zitrone, mehr Knoblauch oder etwas mehr Kreuzkümmel funktionieren problemlos.

Was passt zu Hummus?

Eigentlich ziemlich viel. Ganz klassisch schmeckt Hummus natürlich mit Fladenbrot oder frischem Gemüse. Ich mag ihn aber genauso gerne als Brotaufstrich, zu Ofengemüse oder als cremige Komponente in einer Bowl.

Du kannst das Rezept außerdem wunderbar vorbereiten und den fertigen Hummus gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.

Nährwerte

Die Angaben zu Nährwerten können je nach verwendeten Produkten variieren.

Gesamtes Rezept:
ca. 1.450 kcal
ca. 34 g Protein
ca. 75 g Kohlenhydrate
ca. 113 g Fett
ca. 25 g Ballaststoffe

Pro Portion bei 4 Portionen:
ca. 360 kcal
ca. 9 g Protein
ca. 19 g Kohlenhydrate
ca. 28 g Fett
ca. 6 g Ballaststoffe

Fazit: Hummus selber machen lohnt sich

Hummus selber machen ist wirklich so einfach, dass es für mich kaum einen Grund gibt, ihn nicht zumindest einmal selbst auszuprobieren. Du kannst Säure, Knoblauch, Gewürze und vor allem die Konsistenz genau so anpassen, wie du deinen Hummus am liebsten magst.

Für mich ist und bleibt diese klassische Variante einer meiner liebsten Dips und definitiv ein Rezept, das bei mir immer wieder auf dem Tisch landet.

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