Veganes Kürbispesto ist für mich eines dieser Rezepte, die spätestens dann wieder auf den Tisch kommen, wenn überall die ersten Hokkaidokürbisse liegen. Cremig, nussig, ordentlich würzig und für mich einfach richtiges Herbstessen.
Der Kürbis wird vorher im Ofen geröstet und bekommt dadurch noch einmal deutlich mehr Geschmack. Danach kommen Walnüsse, Knoblauch, Hefeflocken, Olivenöl und Rosmarin dazu und alles wird zu einem richtig schönen cremigen Pesto verarbeitet.
Dieser Beitrag kann Werbung/Affiliate* Links enthalten. Ich nehme am Amazon Partner Programm teil – bei qualifizierten Käufen über den entsprechenden Link verdiene ich Geld. Siehe auch Datenschutzerklärung. Affiliate Links sind entweder farbig unterlegt oder mit einem * gekennzeichnet.

Einfaches veganes Kürbispesto
Ich mag Hokkaido für dieses Rezept besonders gerne, weil du dir das Schälen komplett sparen kannst. Die Schale wird beim Backen weich und kann anschließend einfach mit püriert werden.
Walnüsse passen mit ihrem kräftigen, leicht herben Geschmack richtig gut zum Kürbis. Hefeflocken bringen zusätzlich Würze und Rosmarin macht das Ganze für mich endgültig zum Herbstrezept.
Und weil ein ganzer Hokkaido eine ordentliche Menge ergibt, hast du am Ende direkt genug Kürbispesto für Pasta, Brot oder als Dip.
Warum den Kürbis vorher im Ofen rösten?
Du könntest den Kürbis natürlich auch kochen. Ich würde für dieses Rezept trotzdem immer den Backofen wählen.
Beim Rösten verliert der Kürbis Feuchtigkeit und bekommt ein intensiveres, leicht süßliches Aroma. Gleichzeitig wird er weich genug, um anschließend zusammen mit den restlichen Zutaten zu einem cremigen Pesto verarbeitet zu werden.
Außerdem kannst du Knoblauch und Rosmarin direkt mit auf das Blech geben, wenn du deren Geschmack etwas milder und runder haben möchtest.
Kürbiskerne nicht wegwerfen
Wenn du schon einen ganzen Hokkaido verarbeitest, kannst du die Kerne direkt mitverwenden.
Dafür die Kürbiskerne vom Fruchtfleisch lösen, gründlich säubern und gut trocknen. Anschließend kannst du sie ohne oder mit wenig Öl in einer Pfanne rösten.
Für dieses Rezept brauchst du etwa 20 g geröstete Kürbiskerne. Den Rest kannst du einfach snacken oder später über Salate, Suppen oder Bowls geben.
So geht veganes Kürbispesto
1. Kürbis vorbereiten: Hokkaido gründlich waschen, halbieren und entkernen. Anschließend in grobe Würfel schneiden.
2. Kürbis würzen: Die Kürbiswürfel mit etwas Olivenöl, Rosmarin, Salz und Pfeffer vermengen und auf einem Backblech verteilen.
3. Kürbis backen: Im vorgeheizten Backofen gar und leicht geröstet backen.
4. Kürbiskerne rösten: Optional die Kürbiskerne säubern, trocknen und in einer Pfanne rösten.
5. Pesto mixen: Den Kürbis etwas abkühlen lassen und anschließend mit Walnüssen, Hefeflocken, Olivenöl, Knoblauch und Kürbiskernen cremig pürieren.
6. Abschmecken: Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und bei Bedarf noch etwas Olivenöl dazugeben.
Veganes Kürbispesto
Portionen: ca. 6
Vorbereitungszeit: ca. 15 Minuten
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten
Gesamtzeit: ca. 50 Minuten
Zutaten
1 Hokkaidokürbis, ca. 800 g
1 Stiel Rosmarin, frisch oder alternativ getrocknet
60 g Walnüsse
15 g Hefeflocken
30 bis 40 ml Olivenöl
3 Knoblauchzehen
Meersalz nach Geschmack
frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
20 g geröstete Kürbiskerne
Zubereitung
Den Hokkaidokürbis gründlich waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Den Kürbis anschließend in grobe Würfel schneiden. Die Schale kann beim Hokkaido dranbleiben.
Den Backofen auf 230 °C Ober und Unterhitze vorheizen.
Die Kürbiswürfel auf ein Backblech geben und mit etwas vom Olivenöl, Rosmarin, Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer vermengen.
Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen, bis der Kürbis weich und leicht geröstet ist.
Wenn du die Kürbiskerne verwenden möchtest, diese vom Fruchtfleisch lösen, gründlich säubern und trocknen. Anschließend in einer Pfanne rösten und etwa 20 g für das Pesto verwenden.
Den gebackenen Kürbis aus dem Ofen nehmen und kurz auf Handwärme abkühlen lassen.
Kürbis, Walnüsse, Hefeflocken, Knoblauch, geröstete Kürbiskerne und das restliche Olivenöl in einen Food Processor oder leistungsstarken Mixer geben.
Alles so lange mixen, bis ein cremiges Pesto entstanden ist. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Falls dir das Kürbispesto noch zu fest ist, kannst du vorsichtig etwas zusätzliches Olivenöl oder einen kleinen Schluck Wasser dazugeben.
Tipps für cremiges veganes Kürbispesto
Wie viel Olivenöl du genau brauchst, hängt ein bisschen von deinem Kürbis und der gewünschten Konsistenz ab. Deshalb würde ich zunächst mit 30 ml starten und bei Bedarf mehr dazugeben.
Wenn du das Kürbispesto zu Pasta servierst, kannst du statt zusätzlichem Öl auch etwas vom heißen Nudelwasser unterrühren. Dadurch wird das Pesto schön cremig und lässt sich besser mit der Pasta vermengen.
Wenn dir drei rohe Knoblauchzehen zu kräftig sind, kannst du den Knoblauch einfach zusammen mit dem Kürbis im Ofen rösten. Dadurch wird er deutlich milder und leicht süßlich.


Was passt zu Kürbispesto?
Natürlich Pasta. Gerade zu langen Nudeln oder kurzen Sorten mit viel Oberfläche funktioniert das cremige Kürbispesto richtig gut.
Du kannst es aber genauso gut als Brotaufstrich verwenden, zu Ofengemüse servieren oder als Dip auf den Tisch stellen.
Ich mag außerdem noch ein paar zusätzliche geröstete Walnüsse oder Kürbiskerne darüber. Ein bisschen frisch gemahlener Pfeffer und ein paar Hefeflocken dazu und fertig.
Wie lange hält sich Kürbispesto?
Das fertige Pesto solltest du in einen sauberen, gut verschließbaren Behälter füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
Da es aus frischem Kürbis besteht und keine Konservierungsstoffe enthält, würde ich es innerhalb weniger Tage verbrauchen und immer mit sauberem Besteck entnehmen.
Nährwerte
Die Angaben zu Nährwerten können je nach verwendeten Produkten variieren.
Gesamtes Rezept:
ca. 1.250 kcal
ca. 35 g Protein
ca. 85 g Kohlenhydrate
ca. 85 g Fett
ca. 25 g Ballaststoffe
Pro Portion bei 6 Portionen:
ca. 210 kcal
ca. 6 g Protein
ca. 14 g Kohlenhydrate
ca. 14 g Fett
ca. 4 g Ballaststoffe
Fazit: Veganes Kürbispesto
Veganes Kürbispesto ist für mich eine richtig schöne Alternative zum klassischen Pesto und definitiv eines dieser Rezepte, die perfekt in den Herbst passen.
Gerösteter Hokkaido, Walnüsse, Rosmarin und Knoblauch bringen ordentlich Geschmack mit und die Hefeflocken sorgen für zusätzliche Würze. Und weil du das Pesto nicht nur zu Pasta essen kannst, lohnt sich die große Portion gleich doppelt.
Dein Feedback ist mir wichtig!
Wenn du mein veganes Kürbispesto ausprobiert hast, freue ich mich riesig über deine Bewertung und einen Kommentar unter dem Rezept. Damit unterstützt du meine Arbeit und hilfst gleichzeitig anderen dabei, meine kostenlosen Rezepte zu finden.
Wenn du dein Kürbispesto auf Instagram teilst, markiere mich gerne mit @theveganloversclub, damit ich es sehen kann.
Schlagwörter: veganes Kürbispesto, Kürbispesto, Kürbis Pesto vegan, Pesto mit Hokkaido, Hokkaido Pesto, Kürbisrezept, veganes Pesto, Kürbispesto mit Walnüssen
zurück zur Startseite




