Granola selber machen | Schnell & richtig crunchy

Granola selber machen geht viel einfacher und schneller, als man vielleicht denkt. Mein crunchy Granola besteht aus Haferflocken, Nüssen, Kernen und ein bisschen Zimt und braucht gerade einmal rund 10 Minuten im Backofen. Perfekt, wenn du morgens gerne ein richtig schönes knuspriges Müsli auf deinem Joghurt hast.

Ich mag selbstgemachtes Granola vor allem deshalb so gerne, weil ich selbst bestimmen kann, was hineinkommt. Keine ellenlange Zutatenliste, dafür ordentlich Nüsse und Kerne und genau die Süße, die ich haben möchte. Einmal ein Glas vorbereitet und das Frühstück für die nächsten Tage ist gesichert.

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Selbstgemachtes veganes Granola mit Haferflocken, Nüssen und Kernen

Einfaches veganes Granola selber machen

Die Basis meines Granolas sind klassische Haferflocken. Dazu kommen Haselnüsse, Pekannüsse, Kokoschips und Kürbiskerne sowie Amaranth, Sesam und gepufftes Quinoa.

Für die Süße verwende ich eine Mischung aus Agavendicksaft und Reissirup. Zusammen mit etwas Kokosöl sorgt sie dafür, dass die trockenen Zutaten beim Backen schön knusprig werden und sich kleine crunchy Stückchen bilden.

Zimt darf für mich natürlich auch nicht fehlen. Viel komplizierter wird es dann tatsächlich nicht.

Warum Granola selber machen?

Natürlich kannst du Knuspermüsli einfach fertig kaufen. Aber gerade bei Granola lohnt sich Selbermachen für mich total.

Du kannst selbst entscheiden, welche Nüsse und Kerne hineinkommen und wie süß dein Granola werden soll. Außerdem kannst du das Grundrezept ziemlich einfach abwandeln, wenn du bestimmte Zutaten gerade nicht zu Hause hast.

Und vor allem kommt es frisch und noch richtig schön crunchy aus dem Backofen. Spätestens dann muss ich mich meistens zusammenreißen, nicht schon die Hälfte direkt vom Blech zu essen.

Was macht selbstgemachtes Granola richtig crunchy?

Damit aus den einzelnen Zutaten wirklich Knuspermüsli wird, brauchst du neben den trockenen Zutaten etwas Fett und Süße.

Das Kokosöl wird zunächst geschmolzen und anschließend mit Agavendicksaft und Reissirup vermischt. Diese Mischung verteilt sich um Haferflocken, Nüsse und Kerne und sorgt beim Backen für die knusprige Konsistenz.

Wichtig ist aber auch das Abkühlen. Das Granola wird nach dem Backen noch knuspriger. Also nicht direkt warm in ein Vorratsglas füllen.

So geht selbstgemachtes Granola

1. Vorbereiten: Den Backofen auf 200 °C Ober und Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten abwiegen und die Nüsse grob hacken.

2. Kokosöl schmelzen: Das Kokosöl vorsichtig erwärmen, bis es flüssig ist. Agavendicksaft und Reissirup dazugeben und miteinander verrühren.

3. Trockene Zutaten mischen: Haferflocken, Haselnüsse, Pekannüsse, Kokoschips, Kürbiskerne, Amaranth, Sesam, gepufftes Quinoa und Zimt in einer Schüssel vermengen.

4. Alles vermengen: Die Kokosöl Mischung dazugeben und gründlich unterheben, bis die trockenen Zutaten gleichmäßig damit überzogen sind.

5. Backen: Das Granola im vorgeheizten Backofen zunächst etwa 8 Minuten backen. Anschließend wenden, die Temperatur auf 160 °C reduzieren und weitere 5 Minuten backen.

6. Abkühlen lassen: Granola vollständig auf dem Blech auskühlen lassen und erst danach in ein trockenes, gut verschließbares Vorratsglas füllen.

Selbstgemachtes Granola

Portionen: ca. 5 Portionen
Vorbereitungszeit: ca. 5 Minuten
Zubereitungszeit: ca. 13 Minuten
Gesamtzeit: ca. 18 Minuten

Zutaten

100 g Haferflocken
30 g Haselnüsse
30 g Pekannüsse
15 g Kokoschips
15 g Kürbiskerne
5 g Amaranth
5 g Sesam
5 g gepufftes Quinoa
1 TL Zimt

Außerdem

30 g Agavendicksaft
20 g Reissirup
20 g Kokosöl

Zubereitung

Den Backofen auf 200 °C Ober und Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten abwiegen und Haselnüsse sowie Pekannüsse grob hacken.

Das Kokosöl vorsichtig in einem kleinen Topf erwärmen, bis es vollständig flüssig ist. Agavendicksaft und Reissirup dazugeben und miteinander verrühren.

Haferflocken, Haselnüsse, Pekannüsse, Kokoschips, Kürbiskerne, Amaranth, Sesam, gepufftes Quinoa und Zimt in einer großen Schüssel miteinander vermengen.

Die flüssige Kokosöl Mischung dazugeben und alles gründlich vermengen, bis die trockenen Zutaten gleichmäßig damit überzogen sind.

Das Granola auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und für etwa 8 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben.

Anschließend mit einem Pfannenwender vorsichtig wenden und die Temperatur auf 160 °C Ober und Unterhitzereduzieren. Weitere etwa 5 Minuten backen.

Gerade während der letzten ein bis zwei Minuten unbedingt ein Auge auf das Granola haben. Nüsse und Kokoschips können ziemlich schnell zu dunkel werden.

Das fertige Granola aus dem Backofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. Erst danach in ein sauberes, trockenes und gut verschließbares Vorratsglas füllen.

Tipps für richtig knuspriges Granola

Verteil die Masse möglichst gleichmäßig auf dem Backblech. So wird das Granola überall ähnlich stark geröstet und einzelne Stellen werden nicht schon dunkel, während andere noch weich sind.

Nach den ersten acht Minuten solltest du wirklich einmal wenden. Danach reichen wenige weitere Minuten bei niedrigerer Temperatur.

Und auch wenn es schwerfällt: Lass das Granola anschließend komplett in Ruhe auskühlen. Während des Abkühlens wird es noch fester und knuspriger.

Wenn du größere Granola Stückchen magst, kannst du die Masse beim Abkühlen außerdem möglichst wenig bewegen und erst danach in Stücke brechen.

Kann ich die Zutaten austauschen?

Absolut. Das Rezept ist perfekt, um Nüsse und Kerne nach deinem eigenen Geschmack auszutauschen.

Statt Haselnüssen oder Pekannüssen kannst du beispielsweise Mandeln oder Walnüsse verwenden. Auch bei den Kernen kannst du variieren.

Das gepuffte Quinoa kannst du ebenfalls einfach weglassen oder durch etwas mehr Amaranth ersetzen, wenn du es nicht verwenden möchtest.

Wichtig ist hauptsächlich, dass das Verhältnis zwischen trockenen Zutaten und der Mischung aus Kokosöl und Sirup ungefähr erhalten bleibt.

Wie lange hält sich selbstgemachtes Granola?

Wenn du dein Granola vollständig auskühlen lässt und anschließend trocken und luftdicht aufbewahrst, hält es sich problemlos mindestens zwei Wochen.

Wichtig ist vor allem, dass keine Feuchtigkeit ins Vorratsglas gelangt. Sonst verliert das Knuspermüsli schnell seinen Crunch.

Was passt zu Granola?

Ich esse Granola am liebsten ganz klassisch mit pflanzlichem Joghurt. Dazu kannst du frisches Obst oder Beeren geben und hast innerhalb weniger Minuten ein schnelles Frühstück.

Natürlich kannst du es auch einfach mit Pflanzenmilch als Müsli essen oder ein bisschen davon als crunchy Topping über Desserts geben.

Und ja, direkt aus dem Vorratsglas snacken funktioniert ebenfalls hervorragend.

Nährwerte

Die Angaben zu Nährwerten können je nach verwendeten Produkten variieren.

Gesamtes Rezept:
ca. 1.260 kcal
ca. 25 g Protein
ca. 140 g Kohlenhydrate
ca. 70 g Fett
ca. 20 g Ballaststoffe

Pro Portion bei 5 Portionen:
ca. 250 kcal
ca. 5 g Protein
ca. 28 g Kohlenhydrate
ca. 14 g Fett
ca. 4 g Ballaststoffe

Fazit: Granola selber machen lohnt sich

Granola selber machen ist wirklich unkompliziert und du brauchst dafür weder besondere Küchengeräte noch viel Zeit. Ein paar Nüsse hacken, alles vermischen, kurz in den Backofen und schon hast du dein eigenes crunchy Knuspermüsli.

Für mich ist das vor allem ein richtig gutes Vorratsrezept. Einmal gemacht, steht morgens schon ein Teil des Frühstücks fertig im Schrank und ich muss eigentlich nur noch den Joghurt aus dem Kühlschrank holen.

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